Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Nordiren nach Elfer sauer - „Schlimmer als bei Henry“

Belfast. Die Verärgerung war groß. Nach dem Elfmeter-Geschenk für die Schweiz im Playoff-Hinspiel der WM-Quali sprach Nordirlands Jonny Evans gar von einer noch größeren Ungerechtigkeit als das Handspiel des Franzosen Thierry Henry, das 2009 zum WM-K.o. von Nachbar Irland geführt hatte.

Nordiren nach Elfer sauer - „Schlimmer als bei Henry“

Nordirlands Trainer Michael O'Neill beschwert sich. Foto: Brian Lawless

Ein Schuss des früheren Bayern-Profis Xherdan Shakiri aus kurzer Entfernung hatte Evans' Bruder Corry in Belfast an der Schulter getroffen, der nordirische Verteidiger hatte sich sogar noch weggedreht. Trotzdem entschied der rumänische Schiedsrichter Ovidiu Hategan auf Handelfmeter, den der Ex-Wolfsburger Ricardo Rodríguez sicher zum 1:0 (0:0)-Sieg verwandelte.

„Diese Entscheidung war schlimmer als bei Henry. Es ist ein Unterschied, wenn er etwas übersieht. Hier hat er etwas gesehen, was gar nicht passiert ist“, sagte Jonny Evans. 2009 hatte sich Frankreich im Playoff-Rückspiel gegen die Iren erst in der Verlängerung durchgesetzt, nachdem Henry den Ball mit der Hand mitnahm und schließlich zum Torschützen William Gallas beförderte.

Im Fall der Nordiren wurde Corry Evans gar doppelt bestraft. Er sah für sein vermeintliches Handspiel die zweite Gelbe Karte und ist damit im Rückspiel am Sonntag (18.00 Uhr) in Basel gesperrt. „Ich bin absolut enttäuscht, aber das Spiel in Basel ist noch wichtiger. Ich werde dort sein und die Jungs unterstützen“, meinte der Verteidiger.

Anzeige
Anzeige