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Polizei setzt nach Messerattacke auf Videoaufnahmen und DNA

Düsseldorf. Nach der lebensgefährlichen Messerattacke in der Düsseldorfer Altstadt lassen die Ermittler die Videoaufnahmen der Tat technisch nachbessern. „Es war sehr dunkel, die Gesichter sind schlecht zu erkennen. Wir sind aber ganz guter Dinge, den Fall aufzuklären“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Polizei setzt nach Messerattacke auf Videoaufnahmen und DNA

Flatterband mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“. Foto: Matthias Balk/dpa

Das Opfer, ein 24-Jähriger, schwebe nach wie vor in Lebensgefahr. An dem Messer, das am Fluchtweg des Täters entdeckt wurde, hätten sich keine Fingerabdrücke gefunden. „Wir hoffen nun auf DNA“, hieß es. Die entsprechenden Analysen im Landeskriminalamt seien noch nicht abgeschlossen.

Unklar sei noch, wie es zu dem Streit der fünf bis sechs Männer gekommen sei, der am frühen Samstagmorgen eskalierte und in den Messerstichen gipfelte. „Auch die Bekannten des Opfers, die als Zeugen ausgesagt haben, haben keinen Grund genannt. Es ging wohl alles sehr schnell“, sagte die Polizeisprecherin. Der 24-Jährige war noch in der Nacht notoperiert worden.

Nach einer Reihe von Messerattacken in der Düsseldorfer Altstadt in den vergangenen Monaten ist eine Diskussion über die Sicherheit an der „längsten Theke der Welt“ entbrannt. Die Polizei verwies auf ein „Sicherheitsgespräch“ mit der Stadt in der kommenden Woche. Das Kneipenviertel ist ein Kriminalitätsschwerpunkt, dort hat die Polizei zehn Kameras fest installiert.

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