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Reinigungstücher im Abwasser belasten Kanalisation in NRW

Essen. Feuchttücher im Abwasser werden zu einem immer größeren Problem für die Kanalisation in Nordrhein-Westfalen. „In vielen Privathaushalten werden Feuchttücher und andere Hygieneartikel einfach die Toilette runtergespült. Das führt zu immensen Kosten bei der Instandhaltung der Anlagen und der Filterung des Abwassers“, sagte Ilias Abawi von der Emschergenossenschaft/Lippeverband der Deutschen Presse-Agentur. Rund eine Million Euro muss der Betreiber, der das Abwasser von rund fünf Millionen Einwohnern in NRW klärt, nach eigenen Angaben nur für die Entsorgung des herausgefilterten Unrats ausgeben. Kosten, die sich unter anderem in höheren Abwassergebühren niederschlagen.

Reinigungstücher im Abwasser belasten Kanalisation in NRW

Berge von herausgefiltertem Unrat in einer Klärschlammbehandlung in Hamm. Foto: Ilias Abawi

Auch der Wupperverband, in dessen Einzugsgebiet rund eine Million Menschen leben, bestätigt eine Zunahme an Feuchttüchern im Abwasser.

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