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Rewe beendet Experiment mit Biokette Temma

Köln. Der Handelskonzern Rewe beendet nach gut acht Jahren den Versuch, unter dem Namen Temma eine eigene Kette von reinen Bio-Filialen auf dem deutschen Markt auszurollen. Sieben der neun vorhandenen Filialen sollen Ende Januar geschlossen werden, wie ein Rewe-Sprecher am Mittwoch mitteilte. Die beiden Kölner Temma-Märkte sollen an eine ehemalige Rewe-Managerin verkauft und als Bio-Fachhandelsmärkte unter dem alten Namen weitergeführt werden. Zunächst hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ darüber berichtet.

Der Rewe-Sprecher kündigte an, die Handelskette wolle sich künftig darauf konzentrieren, das Bio-Angebot in den „normalen“ Rewe-Supermärkten auszubauen. Dabei werde Rewe auch auf die bei Temma gewonnenen Erfahrungen zurückgreifen. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte die Kölner Handelskette die Zahl der unter der Eigenmarke „Rewe Bio“ angebotenen Artikel um 100 auf rund 600 erhöht. Das Geschäft floriert. In den letzten vier Jahren habe sich der Umsatz mit der Eigenmarke um 70 Prozent erhöht, betonte der Sprecher.

Die erste Temma-Filiale war im November 2009 in Köln eröffnet worden. Zuletzt gab es insgesamt neun Geschäfte in Köln, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Bad Homburg. Allen Temma-Mitarbeitern werde ein Angebot zur Weiterbeschäftigung innerhalb der Rewe-Gruppe gemacht, kündigte der Sprecher an.

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