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Schlägerei und verletzte Polizisten: Rocker vor Gericht

Wuppertal. Mehr als hundert Polizisten waren nötig, um in Erkrath den Streit zwischen Rockern und einer Großfamilie in den Griff zu bekommen. Mehrere Beamte wurden dabei laut Anklage gezielt verletzt. In Wuppertal stehen deshalb vier Männer vor Gericht.

Nach einer Massenschlägerei zwischen Angehörigen einer libanesischen Großfamilie und Anhängern der Rockergruppe Hells Angels im Sommer 2016 stehen von heute an mehrere mutmaßlich Beteiligte in Wuppertal vor Gericht. Die vier Männer sind wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte angeklagt. Im Sommer 2016 mussten mehr als hundert Polizisten eingesetzt werden, um die Ausschreitungen in Erkrath bei Düsseldorf in den Griff zu bekommen. Laut Anklage waren mehrere Beamte gezielt mit Fausthieben gegen den Kopf angegriffen worden. Die Polizisten erlitten Prellungen und Platzwunden am Kopf.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat die Rockergruppe der Hells Angels in Erkrath im Sommer 2017 verboten. Dabei verwies der Minister unter anderem auf die Massenschlägerei, um die es in dem Prozess geht. Das Amtsgericht hat einen zweiten Verhandlungstermin Anfang Dezember bestimmt.

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