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Schwarzer bedauert Kinderlosigkeit nicht

Berlin. Publizistin und Feministin Alice Schwarzer bereut es nicht, keine eigenen Kinder bekommen zu haben. Aber Großmutter wäre sie schon ganz gerne.

Schwarzer bedauert Kinderlosigkeit nicht

Alice Schwarzer bereut ihre Kinderlosigkeit nicht. Foto: Henning Kaiser

Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ist nicht traurig, keine eigenen Kinder zu haben. Selbst nicht Mutter geworden zu sein, habe sie in ihrem Leben „nicht eine Sekunde lang bedauert“, sagte sie dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag) kurz vor ihrem 75. Geburtstag am Sonntag.

Ihre feministische Zeitschrift „Emma“ - sie nannte sie einmal ihr „Kind“ - gäbe es selbstverständlich nicht, wenn sie Nachwuchs gehabt hätte, „denn das war lange ein 24-Stunden-Job. Aber ich muss zugeben: Großmutter wäre ich doch ganz gerne“, fügte Schwarzer hinzu.

Sie verriet der Zeitung auch ihr Männerideal: Sie möge „lieber jungenhafte Männer als muskulöse Mannsbilder“, sagte sie. Generell sei der ideale Mann „einfach ein Mensch“. Ihrem Großvater, der für sie ihre „soziale Mutter“ gewesen sei, verdanke sie die Erkenntnis, „dass auch Männer Menschen sein können - wenn sie nur wollen“.

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