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Berufsförderungswerk

„Sechser im Lotto“

„Sechser im Lotto“

Yvonne Kunert arbeitete zuvor als Friseurin. Leuschner

Die 42-jährige Yvonne Kunert strahlt über das ganze Gesicht, gibt sich positiv und offen: „Mein neuer Job ist für mich wie ein Sechser im Lotto.“ 19 Jahre lang arbeitete die gebürtige Sauerländerin nach ihrer Ausbildung in ihrem Traumberuf als Friseurin. Dabei machte ihr verbogener linker Arm schon immer Probleme: „In frühester Jugend hatte ich einen Reitunfall, der meinen Arm verformte. Ich habe gelernt, damit zu arbeiten, doch vor vier Jahren kam ein Bandscheibenvorfall hinzu.“

Lange versuchte die junge Frau die Schmerzen zu verdrängen und auszuhalten. „Doch das lange Stehen machte es mir irgendwann unmöglich, meinen Beruf weiterhin auszuüben.“ Beruflich wollte sie sich aber nicht ins Abseits drängen lassen und ihr Reha-Träger, die Deutsche Rentenversicherung Westfalen, bewilligte Kunert eine berufliche Rehabilitation. So bekam sie ihre zweite Chance mit einer beruflichen Qualifizierung im Berufsförderungswerk (BFW) Dortmund.

„Ich habe im BFW Dortmund dann das ganze Programm durchlaufen.“ Kunert nahm an einer beruflichen Orientierungsmaßnahme teil, um herauszufinden, für welche Qualifizierung sie sich eignet. Aufgrund ihrer persönlichen Interessen lag eine Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen nahe. „Dann startete ich mit dem dreimonatigen Rehabilitationsvorbereitungs-Lehrgang. Darin wurden meine Kenntnislücken geschlossen und ich habe gelernt, systematisch zu arbeiten.“ Im Hinblick auf ihre bevorstehende Ausbildung wurde die ehemalige Friseurin auf die berufliche Rehabilitation vorbereitet.

„Die Unterstützung, die ich während der Maßnahme von den Mitarbeitern des BFW erfuhr, ob bezüglich der Ausbildung oder in privaten Angelegenheiten, half mir enorm.“ Neben der Qualifizierung hat Yvonne Kunert geheiratet und mit ihrem Mann ein Haus gekauft. „Die Renovierungsmaßnahmen und der Umzug kosteten mich viel Kraft. Aber meine Ausbilder im BFW forderten und förderten mich, sodass ich stolz bin, mit Anfang 40 meinen Abschluss mit der Gesamtnote ‚gut‘ geschafft zu haben!“

Ein aussichtsreicher Job


Mit erfolgreichem Abschluss in der Tasche bekam die 42-Jährige im Gesundheitswesen, einem Wachstumsmarkt, nahtlos einen unbefristeten Arbeitsvertrag. „Ich habe mich direkt nach meiner Zeit im BFW Dortmund im Evangelischen Krankenhaus Unna beworben und konnte im Sommer meine neue Stelle antreten. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Patientenaufnahme. Sie steht in enger Kommunikation mit Kostenträgern und Patienten.

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