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Strukturen durch tiefe Kälte sichtbar

Berlin. Mit der Kryo-Elektronenmikoskopie können Forscher winzige dreidimensionale Strukturen in atomarer Auflösung erkennen.

Ein Elektronenmikroskop sendet statt Licht Elektronen etwa auf Eiweiß-Moleküle und erreicht damit eine viel höhere Auflösung als Lichtmikroskope. Die Elektronenstrahlen benötigen jedoch ein Vakuum, wodurch Biomoleküle zusammenfallen können. Bei der Kryo-Elektronenmikroskopie (kryos: griechisch kalt) werden die Moleküle mit Hilfe von sehr kaltem Stickstoff oder Helium quasi schockgefroren. Sie werden so rasch abgekühlt, dass ihre Struktur weitgehend erhalten bleibt.

Kryo-Elektronenmikoskope kosten mehrere Millionen Euro.

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