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Trauernde Katzen verlieren ihren Spieltrieb

Düsseldorf. Katzen gelten gemeinhin als eigensinnig und unabhängig. Verlieren sie jedoch eine langjährige Bezugsperson, können sich bei den Samtpfötchen durchaus Anzeichen von Trauer zeigen.

Trauernde Katzen verlieren ihren Spieltrieb

Auch Katzen trauern - zum Beispiel, indem sie sich weniger mit Spielzeug beschäftigen. Foto: Mascha Brichta/dpa

Auch Katzen können um Menschen trauern. Stirbt oder verschwindet eine jahrelange Bezugsperson, verlieren die Tiere damit einen wichtigen Sozialpartner.

Die Trauer kann sich auf verschiedene Art äußern, wie der Industrieverband Heimtierbedarf erläutert: Manche Katzen essen dann mehr, andere weniger. Die meisten Tiere spielen in der Trauerzeit außerdem weniger und schlafen mehr. Manche putzen sich so intensiv, dass kahle Stellen im Fell entstehen.

In der Regel dauert diese Trauerphase den Angaben nach zwei bis sechs Wochen, ein ganzes Jahr ist aber ebenfalls möglich. Halter können Katzen beim Überwinden der Trauer helfen - mit gelegentlichen Streicheleinheiten, Leckerlis und fröhlichem Tonfall beim Ansprechen.

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