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Fußball-Bezirksliga 11: Niederlage in Wulfen

TuS wacht beim 2:3 zu spät auf

WÜLLEN Dass es nicht reicht, nur 45 Minuten in ein Spiel zu investieren, das hat der TuS Wüllen in Wulfen erfahren. Verdient verlor er das Duell mit 2:3.

TuS wacht beim 2:3 zu spät auf

Auch die Hereinnahme von Luca Böwing (l.) verhalf den Wüllenern um Peter Theuring (r.) auf dem Ascheplatz in Wulfen zu einer Leistungssteigerung. Dennoch ging die Partie verloren.

Schlafwagenfußball: In einem Wort brachte Spielertrainer Rainer Hackenfort das auf den Punkt, was sein TuS Wüllen im Duell der beiden Bezirksligarückkehrer in Wulfen in den ersten 45 Minuten auf den Platz brachte. „Kein Tempo, alles aus dem Stand. Und viel zu fehlerbehaftet. Womöglich haben sich einige vom guten Auftritt der vergangenen Woche blenden lassen“, hatte Hackenfort mit dem 0:2-Pausenstand eine „absolut verdiente Quittung“ zur Pause gesehen.

Beiden Treffern des Mitaufsteigers, der deutlich griffiger auf dem eigenen Ascheplatz agierte, gingen Fehler im Wüllener Spielaufbau voraus. Dominik Pawlak und Stanislav Ziegler konnten auf und davon ziehen und im Eins-gegen-eins Torhüter Stefan Mester überwinden (32., 39.).

Spielerwechsel fruchten

Nach intensiver Halbzeitansprache brachte Hackenfort zum zweiten Durchgang Moritz Uppenkamp für die Zentrale und Luca Böwing in die Partie. Und nun war der Gast auch da. Wüllen wollte den schnellen Anschluss herstellen – und bekam durchaus seine Chancen. So fand ein Kopfball von Hackenfort nur den Weg an den Pfosten (61.) und ein Versuch des dritten Wechselspielers Christopher Behrendt wurde auf der Linie geklärt (71.). Exakt in diese Drangphase hinein fiel die Entscheidung für die Gastgeber: Nach einer Standardsituation war Patrick Stadler zum 3:0 zur Stelle (76).

Wüllen steckte aber nicht auf, biss sich weiter in die nun deutlich intensivere Partie. Zweimal nach ruhenden Bällen zeigte Alexander Edel seine ganze Routine und brachte den TuS mit seinen beiden Treffern auf 2:3 heran (82., 86.). Gekrönt wurde die Aufholjagd letztlich aber nicht mehr. Wulfen rettete den nun knappen Vorsprung über die Zeit.

„Jetzt sollte jeder gesehen haben, dass wir immer 90 Minuten Vollgas gehen müssen. In dieser Liga werden die Schwachstellen ganz anders aufgedeckt als noch in der Kreisliga“, so Rainer Hackenfort. Gegen Marl werde nun schon „ein wenig Druck spürbar“. Die Konkurrenz im Keller hat gut gepunktet ...

TuS Wüllen: Mester - Thebelt (46. Uppenkamp), P. Theuring, Büning, Vortkamp (46. Böwing), Bastron, Gosling (67. Behrendt), Edel, Sicking, Hackenfort, C. Theuring.Tore: 1:0 Pawlak (32.); 2:0 Ziegler (36.); 3:0 Stadler (76.); 3:1 Edel (82.); 3:2 Edel (86.).

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