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Aktionstag

Vorlesen stärkt Kinder

DORTMUND. „Der kleine Garten hatte immer schon die Stadt erkunden wollen.“ Gebannt lauschten etwa 30 Mädchen und Jungen des Dortmunder Caritas Montessori-Kinderhauses am Phoenix-See der Geschichte von Liam und dem neugierigen Garten. Anlass war der ‚Bundesweite Vorlesetag‘, bei dem sich AOK NORDWEST-Vorstandschef Tom Ackermann als Lesepate engagierte.

Vorlesen stärkt Kinder

Die Mädchen und Jungen im Dortmunder Caritas Montessori-Kinderhaus am Phoenix-See lauschten gebannt AOK-Vorstand Tom Ackermann beim diesjährigen Vorlesetag. Foto: AOK/hfr.

Und das aus gutem Grund: „Wir wollen Begeisterung für das Lesen wecken und mit dazu beitragen, dass Kindern mehr und kontinuierlich vorgelesen wird. Denn Vorlesen leistet einen wichtigen Beitrag, damit Kinder gesund aufwachsen. Daher können Eltern mit dem Vorlesen gar nicht früh genug anfangen“, so Ackermann.

Vorlesen regt nicht nur die Fantasie der Kinder an und erweitert den Wortschatz. Es trägt auch zur persönlichen Entwicklung der Kinder und zum Austausch in der Familie bei. Bereits im Kindergarten werden entscheidende Weichen dafür gestellt, die Freude am Lesen zu entwickeln.

Kindern, denen nicht regelmäßig vorgelesen wird, fehlt dadurch auch eine wichtige Unterstützung für ihre sprachliche Entwicklung. Das hat zur Folge, dass in Westfalen-Lippe im Jahr 2016 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren fast 77.000 Verordnungen über sprachtherapeutische Leistungen erhielten.

Lebendige Lesekultur

„Das muss nicht sein, wenn das Lesen einen festen Platz im Kinderzimmer hat“, wirbt AOK-Vorstand Ackermann für eine lebendige Lesekultur. Denn Lesen ist der Schlüssel zum Lernen und hilft Kindern, die Welt besser zu verstehen und ihre Sprache zu entwickeln. Engagiert zeigt sich auch das Dortmunder Caritas Montessori-Kinderhaus am Phoenix-See, wenn es darum geht, das Vorlesen und die Lesemotivation der Kinder in der Einrichtung zu fördern.

„Bücher bieten Kindern ein breites Spektrum an Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung. Sie können pädagogisch genutzt werden, um Richtung zu geben, therapeutisch hilfreich sein bei der Verarbeitung unterschiedlicher Gefühle und Situationen und dienen der Unterhaltung. Bücher fördern die Konzentration und helfen bei der Ausbildung von Sprache“, sagte die stellvertretende Einrichtungsleiterin Yvonne Kwiryng. Außerdem würden beim Vorlesen das Zuhören, das gemeinsame Beisammensein und die eigene Vorstellungskraft gefördert. Somit seien Bücher im Kinderbereich nicht wegzudenken.

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