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Wieder Hass-Plakat gegen Hopp: Ratlosigkeit im Umgang damit

Sinsheim. Borussia Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking hat ein Hassplakat gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp verurteilt. „Die Choreo war schön, das Banner hätte man sich sparen können“, sagte Hecking nach dem 3:1-Sieg seiner Mannschaft bei 1899 in der Fußball-Bundesliga. Im Gäste-Block war Hopp zu Beginn der Partie auf einem Spruchband als Mörder verunglimpft worden. Der Milliardär wird regelmäßig von gegnerischen Fans in Sprechgesängen und oft auch auf Plakaten beleidigt. „Am besten gar nicht mehr darüber berichten“, empfahl Hecking bei der Pressekonferenz den Journalisten.

Wieder Hass-Plakat gegen Hopp: Ratlosigkeit im Umgang damit

Dietmar Hopp spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Daniel Maurer/Archiv

Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen zeigte sich ratlos auf die Frage, was man dagegen tun könne. „Ich überleg ja auch oft: Was ist die richtige Herangehensweise? Es nicht mehr zu erwähnen, um keine Plattform zu geben, wäre eine Möglichkeit“, sagte er. „Das ist nicht zu ertragen, das ist verabscheuenswürdig. Ich weiß aber nicht, was der Ansatz ist.“ Er sei sich sicher, dass dies seinem Gladbacher Kollegen Max Eberl total unangenehm sei. „Aber ich frage mich: Was soll er machen?“

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