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Fußball-Bezirksliga: Edel und Hackenfort treffen

Wüllen beißt sich zum Heimsieg

WÜLLEN Einige bange Minuten hatte der TuS Wüllen im Heimspiel gegen den TuS Haltern II in der Schlussphase zu überstehen. Dann stand der zweite Heimsieg in Folge fest: Dass das 3:2 letztlich verdient war, daran gab es nichts zu deuteln.

Wüllen beißt sich zum Heimsieg

Die Routiniers drehten die Partie: Alexander Edel (2. v. l.) schaut Rainer Hackenfort (4. v. l.) beim 2:2 zu, um kurz darauf selbst zum entscheidenden dritten Tor auszuholen.

Die spannende Endphase hatte sich der Gastgeber selbst zuzuschreiben. Zunächst verpasste er es, den Sack zuzumachen, dann leistete er sich einige Unachtsamkeiten im Defensivverhalten: Doch entweder rutschte ein Halterner Stürmer am Ball vorbei oder Torhüter Stefan Mester stand dem Ausgleich im Weg. Und als dann doch noch das 3:3 gefallen war, entschied Schiedsrichter Michael Wellmeier auf Abseits (90.+3.). Der Rest war Jubel pur beim TuS – und Erschöpfung. Denn die Hausherren hatten sich nach frühem Rückstand durch einen Treffer von Christoph Goos in die Partie gebissen (11.). „Das war die Leidenschaft, die wir brauchen“, merkte man Spielertrainer Rainer Hackenfort die Strapazen selbst an – bis zur Auswechslung nach 80 Minuten. Wobei: „Die zehn Minuten am Rand plus Nachspielzeit waren deutlich härter“, sah er die verdiente Führung unnötig aufs Spiel gesetzt.

Erfolgsrezept Standards

Den frühen Ausgleich hatte der Spielertrainer selbst auf dem Kopf. Nach einer Kopfball-Bogenlampe von Alexander Edel prallte der Ball zurück ins Feld und Hackenfort köpfte freistehend am langen Pfosten vorbei (22.). Klaus Büning versuchte es dann einmal per Freistoß aus 22 Metern, Torhüter Alexander Rothkamm war zur Stelle. Dieser zeigte sich bei Standards nicht gerade als ruhender Pol, was der TuS erkannte und später noch für sich nutzen sollte. So griff Rothkamm auch beim Ausgleich bei einer Flanke von Tim Sicking daneben, Edel staubte unbedrängt ab (34.). Nach einem Fehler im Wüllener Spielaufbau setzte Haltern einen der wenigen Nadelstiche und ging erneut durch Nils Fabiasik in Führung (42.). Mit spürbarem Willen zur Korrektur kam Wüllen aus der Kabine. Und nun waren es besagte ruhende Bälle, die die Wende brachten. Hackenfort köpfte eine der vielen Ecken von Sicking zum Ausgleich ein (54.). Vier Minuten später zeigte sich die Gäste-Defensive einschließlich Torsteher nach Eckstoß wieder einmal indisponiert, Edel hielt den Fuß hin: 3:2. Gegen harmlose Gäste versäumte es Wüllen fortan, konsequent auf das 4:2 zu gehen – wohl auch den schwindenden Kräften geschuldet. Und somit musste noch ein wenig gezittert werden.

TuS Wüllen: Mester - P- Theuring, Haeske, Böwing (65. Behrendt), Büning, Sicking, Bastron, Gosling, Hackenfort (80. Vortkamp), C. Theuring, Edel.Tore: 0:1 Goos (11.); 1:1 Edel (34.); 1:2 Fabiasiak (42.); 2:2 Hackenfort (54.); 3:2 Edel (58.).

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