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Burrekers macht Schluss

BVB-Handballerinnen finden Halle und suchen Torfrau

DORTMUND Das Thema bleibt auf der Tagesordnung. Am vergangenen Freitag schloss die Immobilienwirtschaft der Stadt Dortmund die Sporthalle Wellinghofen, eine Woche zuvor die Halle Hörde. Drei Tage danach sind die betroffenen Handballvereine in der bitteren Realität angekommen. Besonders hart trifft es die Bundesliga-Handballerinnen des BVB. Neben der Hallenproblematik wurde am Montag bekannt, dass die zweite Torfrau Mandy Burrekers wegen eines Hüftschadens nicht mehr für den BVB im Tor stehen wird.

BVB-Handballerinnen finden Halle und suchen Torfrau

Mandy Burrekers beendet ihre Karriere im Leistungssport. Foto: Foto: Archiv

Noch im Mai dieses Jahres hatten die BVB-Verantwortlichen nach einer Hüft-OP gehofft, dass sich für Burrekers alles zum Guten wenden würde. Doch daraus wurde nichts. „Sie hört sofort mit dem Handballsport auf, es droht die Sportinvalidität. Für die erst 29 Jahre alte Mandy ist das extrem schade“, sagte Abteilungsleiter Andreas Heiermann. Neben diesem sportlichen Problem dreht sich beim BVB derzeit alles um die ausgefallenen Trainingszeiten. Bis Montagnachmittag sah es ganz düster aus, dann kam zumindest etwas Bewegung ins Spiel.

„Kommunikation ist enttäuschend“

Nach einem Gespräch von BVB-Geschäftsführer Andreas Bartels mit Hallen-Koordinator Wolfgang Sommer wurde eine vorläufige Lösung gefunden. Montags, mittwochs und freitags übernimmt der BVB in der Kreuzhalle Trainingszeiten anderer Vereine, dienstags und donnerstags wird eine interne Lösung mit anderen BVB-Teams gefunden. Heiermann bedankte sich ausdrücklich bei den anderen Vereinen, unterstrich aber seinen Vorwurf an die Stadtverwaltung: „Die Kommunikation ist enttäuschend. Ich kann doch wohl verlangen, dass man mich als Abteilungsleiter von einer Hallenschließung informiert.“ Die Folgen davon muss BVB-Trainerin Ildiko Barna ausbügeln. Am Montag wurde ein Trainingsspiel nach Essen verlegt, Fitness- und Konditionstraining findet in der „Turnhalle“ in Hacheney statt.

Jetzt bleibt abzuwarten, was der 12. Dezember bringt, dann soll der Gutachter mit seiner Arbeit fertig sein. Sollte die Halle Wellinghofen geschlossen bleiben, sind die Probleme für die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft und für das Bundesliga-Spiel der BVB-Frauen am 27. Dezember gegen Oldenburg nicht so einfach zu lösen.

DORTMUND Schlechte Nachrichten kurz vor Weihnachten. Die Sporthallen Hörde 1 und Wellinghofen sind wegen akuter Statikprobleme dicht. Die Folge: Dortmunds Hand- und Volleyballer sind auf der Suche nach Trainingszeiten und Spielstätten. Und sollte die Halle Wellinghofen weiterhin geschlossen bleiben, droht der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ein organisatorisches Chaos.mehr...

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