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Turnier-Auftakt in Leipzig

„Biegler-Ladies“ wollen bei der WM Euphorie entfachen

Dortmund/Leipzig Das Finalturnier in Hamburg ist das Ziel für die deutschen Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft. Doch zunächst steht die Vorrunde an. Die Mannschaft aus Kamerun wartet zum Auftakt. Das Team von Bundestrainer Michael Biegler geht zwar favorisiert in die Partie, der Gegner ist jedoch schwer auszurechnen.

„Biegler-Ladies“ wollen bei der WM Euphorie entfachen

Anna Loerper gewann schon einmal Bronze mit der Nationalmannschaft. Bei der WM will sie das nächste Edelmetall holen. Foto: dpa

Mit einer gehörigen Portion Optimismus und viel Selbstvertrauen starten die deutschen Handball-Frauen in die Weltmeisterschaft im eigenen Land. „Ziel muss es sein, als große Handball-Nation möglichst bis zum Schluss dabei zu sein“, sagte Bundestrainer Michael Biegler. „Wir wollen alle das Erlebnis Hamburg genießen.“ In der Hansestadt werden am 16. und 17. Dezember die Halbfinals sowie das Endspiel ausgetragen.

Schwer einschätzbarer Gegner

Vor der Kür steht aber zunächst einmal die Pflicht auf dem Programm. Und da wartet am Freitagabend (19 Uhr/live bei Sport1) in Leipzig mit Kamerun ein Gegner, der nur schwer einzuschätzen ist. „Kamerun deckt 3:3, 4:2, 5:1, irgendwas. Das kann ich gar nicht genau beschreiben und definieren“, sagte Biegler. „Darauf müssen wir im Spiel Antworten finden, und zwar zügig, ohne aus der Spur zu geraten.“

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Die „Biegler-Ladies“ wollen mit einem Auftaktsieg eine Euphorie entfachen, die sie - wie schon die Männer bei ihrem WM-Triumph 2007 - durchs Turnier tragen soll. „Es besteht eine große Chance, dass uns große Kulissen beflügeln“, sagte Anna Loerper, mit 235 Länderspielen die erfahrenste Akteurin im deutschen Kader. Beim letzten Gewinn einer WM-Medaille war die 33-Jährige dabei. In Frankreich gewannen die DHB-Frauen die Bronze.

„Unglaublicher Teamgeist“

„Jetzt, zehn Jahre später, wollen wir natürlich wieder Edelmetall holen“, erklärte die Rückraum-Spielerin von Bayer Leverkusen. Und Torfrau Clara Woltering (BVB) sagte: „Wir haben einen unglaublichen Teamgeist, wie ich ihn vorher noch nicht gesehen habe. Es ist dieses Feuer, jeder will sich den eigenen Fans zeigen.“ Neben Kamerun trifft die DHB-Auswahl auf Südkorea (Sonntag, 20,30 Uhr), China, Serbien und den WM-Zweiten Niederlande.

Mit Material der dpa

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