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Handballerinnen in Metzingen

Emberovics’ Verletzung trifft BVB vor Topspiel

Dortmund Nach dem Pokalkrimi gegen Bietigheim steht für die Bundesliga-Handballerinnen des BVB das nächste Topspiel an: Am Mittwoch reisen die Schwarzgelben nach Metzingen. Eine Verletzung macht die Aufgabe für die Schwarzgelben allerdings nicht unbedingt leichter.

Emberovics’ Verletzung trifft BVB vor Topspiel

An den vergangenen Sonntag denkt Ildiko Barna noch immer mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits, sagt die Trainerin von Borussia Dortmund, habe man der SG BBM Bietigheim im Achtelfinale des DHB-Pokals „einen tollen Fight“ geliefert und den Deutschen Meister zumindest teilweise am Rande einer Niederlage gehabt. Andererseits, und das lässt sich nun einmal nicht wegdiskutieren, bleibe nach dem 25:29 auch nicht mehr als die berühmte goldene Ananas.

Echte Standortbestimmung

Am Mittwoch nun will es der BVB beim Auswärtsspiel gegen die TusSies Metzingen (19.30 Uhr/live auf www.sportdeutschland.tv) besser machen – und zwar mit ähnlichen Mitteln wie am Sonntag. „Wenn wir die Einstellung, die Intensität und den kämpferischen Einsatz wiederholen, können wir etwas Zählbares mitnehmen“, sagte Barna am Dienstag.

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Das dürfte indes kein leichtes Unterfangen werden, gehört die Mannschaft von Trainer Rene Hamann-Boeriths doch zu den Topteams der Liga und hat in dieser Saison bei vier Siegen bislang nur eine Niederlage – 30:33 beim Thüringer HC – auf dem Konto. Mit 8:2 Punkten rangiert Metzingen auf Platz vier direkt vor der Borussia (7:3). Zudem hat der 26:25-Sieg im Pokal bei Titelverteidiger Buxtehude viel Selbstvertrauen gebracht. Entsprechend respektvoll spricht Barna dann auch über den Gegner: „Das ist eine super Mannschaft, die über einen starken Teamgeist verfügt und vor allem über das Tempo kommt.“ Metzingens Trainer Hamann-Boeriths gab das Kompliment umgehend zurück: „Dortmund ist für mich eine Spitzenmannschaft. Die Abwehr funktioniert gut, im Angriff sind sie wurfstark und klug“, sagte er der Südwest Presse.

Rückkehr vor Jahreswechsel unwahrscheinlich

Fehlen wird dem BVB bei der Reise nach Baden-Württemberg Mira Emberovics. Die 29 Jahre alte Rückraumspielerin zog sich im Pokalspiel gegen Bietigheim einen Spiralbruch im linken Mittelfinger zu, wie der Verein am Dienstag mitteilte. Der Ausfall Emberovics, die gerade erst nach einer langen Verletzungspause (Fersen-Operation) in die Mannschaft zurückgekehrt war, „trifft uns sehr hart“, sagte Barna. „Mira hat unserer Abwehr zuletzt viel Stabilität verliehen.“ Wann die Ungarin wieder einsatzbereit ist, ist unklar. Ein Comeback in 2017 scheint aber unwahrscheinlich.

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Barna will den Ausfall in erster Linie durch viele Wechsel kompensieren. Gleichzeitig nimmt sie Irene Espínola Perez in die Pflicht. Galt die Spanierin bislang vornehmlich als Option für das Angriffsspiel, „muss sie jetzt auch Abwehraufgaben annehmen und aggressiver spielen“.

Taktgeberin Loerper fehlt

Personalsorgen plagen derweil auch Metzingen, das sich vor der Saison unter anderem mit der Polin Monika Kobylinska auf Halbrechts und Shenia Minevskaja (Rückraum Mitte) verstärkt hat. Mit Anna Loerper fehlt die Taktgeberin aus dem Rückraum. Die 32 Jahre alte Kapitänen fällt wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade aus. Für BVB-Trainerin Barna durchaus „ein Vorteil“ für die Schwarzgelben, auch wenn mit Minevskaja und vor allem der erst 20-jährigen Delaila Amega potenzieller Ersatz bereitsteht.

„Ich weiß aber, dass Delaila es auch kann.“ Doch so viel Talent die niederländische Junioren-Nationalspielerin auch hat, so viel fehlt ihr es naturgemäß an Erfahrung. „Ich gehe davon aus, dass sie mit Stresssituationen nicht so routiniert umgehen wird wie Anna Loerper“, meint Barna. Umso mehr hofft sie darauf, dass ihr Team das Spiel wie schon am Sonntag bis zum Schluss eng halten wird.

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