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Handballerinnen auf EM-Kurs

Huber überzeugt bei 30:16-Sieg in der Türkei

Amasya Mit dem Rückenwind eines 30:16-Erfolgs in der EM-Qualifikation in der Türkei gehen die deutschen Handballerinnen in die heiße Vorbereitungsphase auf die Heim-WM im Dezember. Im Hexenkessel von Amasya ist das Team von Trainer Michael Biegler cool geblieben und hat Kurs auf die Europameisterschaft genommen. Eine BVB-Spielerin überzeugte besonders.

Huber überzeugt bei 30:16-Sieg in der Türkei

Die Dortmunderin Svenja Huber war mit sechs Toren beste deutsche Werferin.

Dank eines tollen Starts nach der Pause sicherte sich die deutsche Mannschaft am Sonntag in der EM-Qualifikation einen 30:16 (14:11)-Sieg in der Türkei. Das zunächst frenetische Publikum war spätestens nach dem 22:14 ruhiggestellt, am Ende tanzten Clara Woltering & Co. übers Feld im Amasya Spor Salonu. Beste Werferin war BVB-Rechtsaußen Svenja Huber, die alle ihre sechs Treffer in der ersten Viertelstunde erzielte.

"Überzeugender Sieg"

Im Vergleich zum glücklichen 26:26-Remis zum Auftakt der EM-Quali gegen Litauen am Mittwoch hatte Biegler den Kader auf sechs Positionen geändert. Unter anderem ersetzte die Kapitän Woltering im Tor Katja Kramarczyk. „Das war ein überzeugender Sieg, der angesichts der Kulisse nicht einfach war. Wir haben uns aber in allen Belangen im Vergleich zu Mittwoch gesteigert und haben das Ding souverän runtergespielt“ sagte Woltering. 

In den ersten 14 Minuten allerdings stand vor allem ihre Dortmunder Teamkollegin Svenja Huber im Fokus. Denn die Rechtsaußen, die am Mittwoch ebenfalls noch auf der Tribüne gesessen hatte, hatte bis zum 7:4 bereits sechs Treffer auf ihrem Konto, darunter drei Siebenmeter.

Comeback der BVB-Nationalspielerin

Mansson: "Niemand ist zufrieden mit der Leistung"

DORTMUND Für Nadja Mansson läuft es derzeit eigentlich ganz gut. Im Sommer kehrte sie nach einem Jahr Pause in den Kader des Handball-Bundesligisten Borussia Dortmund zurück. Zudem nominierte Bundestrainer Michael Biegler die 29 Jahre alte Rückraum-Spielerin für die EM-Qualifikation. Wäre da nur nicht diese deutliche 21:30-Klatsche.mehr...

Aber selbst ein Fünf-Tore-Vorsprung beim 12:7 (19.) gab der DHB-Auswahl noch keine Sicherheit. Weil die Biegler-Auswahl viele Chancen ausließen, war bei 11:12 der Vorsprung fast schon aufgezehrt. Bis zur Pause aber lag die deutsche Mannschaft 14:11 vorn. Dann war der Bann gebrochen: Mit einer 8:0-Serie zum 22:14 erzwangen die Gäste die Vorentscheidung. Biegler konnte angesichts der beruhigenden Führung viel wechseln.

Heim-WM ab Dezember

Mit drei Punkten nach zwei Spielen liegt die deutsche Mannschaft auf Kurs EM, dritter Gegner in Qualifikationsgruppe 6 ist Spanien. Die ersten beiden Mannschaften qualifizieren sich für die EURO 2018 in Frankreich. Vorher steht ab dem 1. Dezember noch die Heim-Weltmeisterschaft auf dem Programm, Ziel ist das Halbfinale. Mit Blick auf die WM sind wir wieder eingenordet, die Mannschaft ist noch enger zusammengerückt“, sagte DHB-Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld.

OLDENBURG 65 Tage vor dem WM-Auftakt starten die deutschen Handball-Frauen in die EM-Qualifikation. Bundestrainer Michael Biegler erwartet sowohl gegen Litauen als auch vier Tage später in der Türkei eine Menge von seinem Team. Vier BVB-Spielerinnen stehen im Aufgebot, drei immerhin auf Abruf.mehr...

In Amasya musste die DHB-Auswahl auf Anne Hubinger verzichten. Die Rückraumspielerin des Thüringer HC hatte sich im Abschlusstraining am Samstagabend eine schwere Fußverletzung zugezogen, als sie nach einem Wurf auf dem Fuß einer Mitspielerin umknickte. Die 24 Jahre alte Linkshänderin musste im Krankenhaus behandelt werden, wo ihr zunächst das Sprunggelenk wieder eingerenkt wurde. Wie lange Hubinger ausfällt und ob sie bei der Heim-WM im Dezember auflaufen kann, steht noch nicht fest. 

Von dpa

 

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