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Der Kommentar

BVB-Bilanz in der Champions League fällt verheerend aus

MADRID Auch wenn am Ende noch einige gute Ansätze erkennbar waren, die als Mutmacher herhalten können - die Champions-League-Bilanz des BVB in dieser Saison fällt verheerend aus. Dirk Krampe kommentiert.

BVB-Bilanz in der Champions League fällt verheerend aus

Es gibt viel zu besprechen beim BVB nach einer extrem schwachen Saison in der Champions League. Foto: Kirchner/Inderlied

Nur zwei Unentschieden, beide gegen das erklärte fußballerische Leichtgewicht Nikosia, das sei "nicht zu ertragen", hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf der Mitgliederversammlung unverblümt gesagt. Watzke hat in diesem Fall völlig Recht.

Kein Ruhmesblatt

In dem Wettbewerb, in dem sich der BVB gut repräsentiert sieht, der dem eigenen Selbstverständnis entspricht und in dem er Dauergast sein möchte, ist man in dieser Saison mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Zumindest mit Tottenham hatte man sich auf Augenhöhe gesehen, diesem Anspruch wurde die Mannschaft nicht gerecht.

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Mit der Ausbeute von zwei Punkten international weiterspielen zu dürfen, ist nichts anderes als peinlich und blamabel - und ganz bestimmt kein Ruhmesblatt. Bis zum Februar kann und darf sich die Borussia nun komplett auf die Bundesliga konzentrieren.

Spiel gegen Bremen ist entscheidend

Ausreden gibt es keine mehr, schon am Samstag nicht, wenn Werder Bremen im Signal Iduna Park erscheint. Diese Partie wird über die kurz- und vielleicht auch längerfristige Zukunft von Peter Bosz entscheiden, nicht das Spiel am Mittwoch in Madrid. Da wäre die Borussia nur zum Handeln gezwungen gewesen, wenn sich der Trend der ersten 15 Minuten fortgesetzt hätte.

Alles andere als ein Sieg am Samstag würde Bosz in große Erklärungsnot bringen, die Bosse um Watzke und Sportdirektor Michael Zorc nicht minder. Auch wenn der Absturz lange nicht so dramatisch ist wie vor drei Jahren, als Jürgen Klopp im Winter auf einen Abstiegsplatz rutschte, ist die Situation doch vergleichbar.

Fragiles Gebilde

Das Dortmunder Gebilde ist weiter äußerst fragil. Es reicht ein Windhauch, um die Statik ins Wanken zu bringen, auf der anderen Seite helfen Erfolgserlebnisse wie die Phase zwischen 0:2 und 2:2 in Madrid nicht so nachhaltig, als dass sie das angeknackste Selbstvertrauendauerhaft stärken könnten.

Champions League, 6. Spieltag: Real Madrid - BVB 3:2 (2:1)

Bilder der Champions-League-Partie zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund.
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Heute wie damals setzt der BVB alle Hoffnungen auf die Rückrunde. Da soll vieles, oder alles, besser werden. Bis dahin heißt es auch für Peter Bosz, sich durchzuschlagen - mit so vielen Punkten wie möglich. Klopp setzte damals alles auf die Karte Wintervorbereitung, die diesmal allerdings sehr kurz ist und daher kaum Möglichkeiten zu grundsätzlichen Kurskorrekturen bietet.

Rückkehr wichtiger Spieler

Bosz setzt auf die Rückkehr wichtiger Spieler nach Verletzungen. Ein Lukasz Piszczek wird dann zurückerwartet, auch ein Mario Götze. Und irgendwann auch ein Marco Reus. Inwieweit Spieler wie Sebastian Rode oder Erik Durm helfen können, bleibt abzuwarten.

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Bei aller berechtigter Kritik darf Bosz für sich reklamieren, dass der Substanzverlust durch Spieler, die aus langen Verletzungen kamen und noch nicht fit waren, oder die im Laufe der Hinrunde verletzt fehlten, schon gewaltig war.

Potenzial zu selten ausgeschöpft

Das entbindet den Rest freilich nicht von der Verpflichtung, die sich durch einen Wechsel zu einem großen Klub wie Borussia Dortmund ergibt. Zu viele Spieler in diesem Kader haben ihr Potenzial bislang zu selten ausgeschöpft. Das gilt für die Champions League, die nun ohne die Borussia weiterlauft. Das gilt aber auch für die Bundesliga.

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