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Wembley als Wegweiser

BVB ist gegen Tottenham direkt voll gefordert

DORTMUND Wembley - kaum ein Fußballfan, bei dem das Gedächtnis bei diesem Namen nicht Bilder aus der Vergangenheit hervorkramt. Legendäre Partien, Tore, Spieler. Fußballhistorie pur. Borussia Dortmund tritt heute gegen Tottenham Hotspur (20.45 Uhr) erstmals wieder im englischen Nationalstadion an, in dem vor vier Jahren die fantastische Europa-Tournee der Klopp-Elf erst im deutschen Finale endete.

BVB ist gegen Tottenham direkt voll gefordert

Der BVB setzt gegen Tottenham auf die Qualitäten von Pierre-Emerick Aubameyang.

Diese Eindrücke wiederum sind bei BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gelöscht. „Ich habe fast gar keine Erinnerungen mehr daran“, sagte er beim Flug nach London. In jenen Tagen im Mai 2013 habe er so „tief im Tunnel“ gesteckt, dass er kein Bild von der Kabine oder dem Stadion vor Augen habe. Ein Trauma aufgrund des verlorenen Endspiels musste beim BVB also niemand befürchten, als sich die Spieler beim Abschlusstraining in der 90.000 Zuschauer fassenden Sport-Kathedrale mit der markanten Bogen-Architektur die Schuhe schnürten.

Debüt für den Trainer

Von der damaligen Startelf steht heute einzig Lukasz Piszczek wieder beim Anpfiff auf dem Rasen, den Trainer hat Borussia Dortmund seitdem zweimal gewechselt. Der neue Chefcoach, Peter Bosz (53), hat bis vor Kurzem kaum Erfahrung auf diesem internationalen Niveau gesammelt, mit Ajax Amsterdam scheiterte er vor einem Jahr in den Playoffs für die Königsklasse.

BVB-Abschlusstraining vor dem Spiel bei den Tottenham Hotspur

Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.
Bilder des BVB-Abschlusstrainings in London.

Der BVB auf dem Weg zum Spiel bei den Tottenham Hotspur

Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.
Der BVB auf dem Weg nach London.

Für Ungewissheit sorgen bei den Schwarzgelben jedoch eher die Personalprobleme im Defensivbereich. In Marcel Schmelzer, Raphael Guerreiro und Erik Durm fehlen gleich drei Außenverteidiger verletzt. Bosz muss heute hinten links entweder dem erst 18-jährigen Dan-Axel Zagadou das Vertrauen schenken, der zwar ein robuster und kopfballstarker Zweikämpfer ist, aber das Positionsspiel an der Seitenlinie nicht gelernt hat.

Zagadou oder Toljan?

Oder er verhilft Neuzugang Jeremy Toljan (23), am Wochenende noch nicht einmal im 18er-Kader, zum Debüt. Für den angeschlagenen Marc Bartra, der über muskuläre Probleme an den Adduktoren klagt und zuhause blieb, dürfte Ömer Toprak in der Abwehrzentrale beginnen. Bislang hielt die Dortmunder Defensive in vier Pflichtspielen dicht. Wenn diese Serie heute Abend hält, würde sich wohl keiner der Borussen beschweren.

DORTMUND Seit Shinji Kagawa bei Borussia Dortmund spielt, verfolgen eine ganze Reihe japanischer Journalisten das Wirken des Mittelfeldspielers auf Schritt und Tritt. Als Freiberufler arbeiten sie von Berlin aus, aber sie kommen zu jedem Heimspiel, sie fahren auch zu jedem Auswärtsspiel. Viel zu schreiben gibt es für die sportverrückten Japaner derzeit allerdings nicht. Kagawa hat seinen Platz im Team verloren.mehr...

In der Vorrundengruppe mit Titelverteidiger Real Madrid und Außenseiter APOEL Nikosia als weiteren Gegnern misst Watzke den Duellen mit den Engländern große Bedeutung bei. „Ich glaube, dass eine Vorentscheidung im direkten Vergleich mit Tottenham fällt. Aber dazu gehören zwei Spiele, also auch das Rückspiel.“ Für Tottenhams Coach Mauricio Pochettino sind drei Punkte zuhause gegen Dortmund „der Schlüssel“ für das Weiterkommen. Eine klare Ansage.

Klare Handschrift erkennbar

Wembley wird also ein Wegweiser für den „neuen“ BVB. Dort trifft die Mannschaft auf Spurs, die sich unter Pocchettino zu einem der Topteams auf der Insel entwickelt haben. Torjäger Harry Kane, der den Borussen am Flughafen Stansted bereits von großflächigen Plakaten entgegenjubelte, und Spielmacher Dele Alli, der gegen den BVB wegen einer Rotsperre aus der Vorsaison fehlt, gehören zu den großen Stars der Liga und der Three Lions. An Christian Eriksen hatte der BVB vor Jahren ebenfalls großes Interesse bekundet. Die Mannschaft zeigt leidenschaftlichen Fußball und trägt klar die Handschrift ihres argentinischen Trainers.

Einen derart offensiv ausgerichteten Gegner haben die Borussen in dieser Saison noch nicht erlebt. Auch deshalb werden die 90 Minuten heute die Richtung anzeigen, was die eigene Leistungsfähigkeit bei den Schwarzgelben angeht.

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