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2:4 gegen Hannover

BVB schwächelt und rutscht in die Krise - Zagadou fliegt

HANNOVER Borussia Dortmund schwächelt weiter. Durch die verdiente 2:4 (1:2)-Niederlage am Samstag bei Aufsteiger Hannover 96 bleibt der BVB im dritten Liga-Punktspiel in Serie ohne Sieg. Zudem sieht Torschütze Dan-Axel Zagadou die Rote Karte.

BVB schwächelt und rutscht in die Krise - Zagadou fliegt

Andrey Yarmolenko traf in Hannover zum zwischenzeitlichen Ausgleich, der BVB unterlag aber mit 2:3. Foto: imago

Die Tore für die Niedersachsen erzielten Jonathas per Foulelfmeter (20. Minute), Ihlas Bebou (40./86.) und Felix Klaus (60.), für den BVB glichen Dan-Axel Zagadou (27.), der nach knapp einer Stunde die Rote Karte sah, und Andrey Yarmolenko (52.) zweimal aus.

Vier personelle Änderungen

Peter Bosz veränderte sein Team im Vergleich zum Magdeburg-Spiel auf vier Positionen. Christian Pulisic, Gonzalo Castro, Mario Götze und der rechtzeitig fit gewordene Pierre-Emerick Aubameyang rotierten für Shinji Kagawa, Mahmoud Dahoud, Maximilian Philipp und Alexander Isak zurück in die Startelf. Dahoud (Rücken) und Philipp (individuelle Belastungssteuerung) standen nicht einmal im Kader. Bei den Gastgebern reichte es für Top-Torjäger Martin Harnik nur für die Ersatzbank, der Österreicher hatte unter der Woche Fieber gehabt.


Auch auf dem Platz war gleich Temperatur drin. Andrey Yarmolenko setzte sich auf der rechten Seite gegen Matthias Ostrzolek durch und flankte in die Mitte, wo Aubameyang knapp verpasste (2.). Danach passte sich das Spiel der Lautstärke im Stadion an. Es wurde ruhig. Die 96-Ultras verweigerten aus Protest gegen Klubchef Martin Kind wie immer die Unterstützung, die BVB-Ultras waren nach einem Angriff auf einen Wolfsburger Fan-Zug in Porta Westfalica von der Polizei gar nicht erst ins Stadion gelassen worden.

Partie nimmt Fahrt auf

Erst nach 16 Minuten nahm die Partie wieder Fahrt auf. Ihlas Bebou narrte auf der linken Seite die halbe BVB-Defensive und passte flach vors Tor, wo Roman Bürki vor Pirmin Schwegler rettete. Nur drei Minuten später kam der BVB-Torhüter dann zu spät. Am Ende eines 96-Konters schickte Julian Korb den gestarteten Felix Klaus auf die Reise, der Bürki umkurvte und einen Kontakt fand - Elfmeter. Jonathas verwandelte sicher unten links (19.).

Bundesliga, 10. Spieltag: Hannover 96 - BVB 4:2 (2:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Hannover 96 und Borussia Dortmund.
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Der BVB versuchte zu antworten. Christian Pulisic zog mit Tempo zur Grundlinie und flankte scharf, doch Aubameyang verpasste (24.). Vier Minuten später aber jubelte der BVB. Nach einer Ecke landete der Ball über Umwege auf dem linken Fuß von Zagadou, der mit seinem ersten Tor im BVB-Trikot ausglich - 1:1 (28.). Nach 36 Minuten hätte es dann 2:1 aus Dortmunder Sicht stehen müssen. Doch Yarmolenko schoss nach mustergültiger Vorarbeit von Pulisic aus sechs Meter völlig frei völlig daneben.

Kagawa ersetzt Castro

Die Quittung dafür folgte fast auf dem Fuß. Über Klaus und Jonathas konterten die Hausherren mustergültig, Bebou war in der Mitte gänzlich allein und schob zur erneuten Führung für Hannover ein (40.). Bürki war machtlos und zum zweiten Mal geschlagen.

In der Halbzeit reagierte Bosz auf die dürftige erste Hälfte seiner Mannschaft und brachte Shinji Kagawa für Castro. Und der BVB kam mit mehr Schwung aus der Kabine. Götze drang mit Schwung in den Strafraum ein, fand mit seiner Flanke dann aber keinen Abnehmer (46.). Nach 52 Minuten dann das 2:2: Schmelzer flankte von links, Salif Sane klärte zu kurz, und Yarmolenko bedankte sich per Direktabnahme.

Klaus mit ganz viel Gefühl

Jetzt war der BVB im Spiel, drückte aufs dritte Tor. Doch mitten in die Drangphase platzte Jonathas nach einer Stunde wie ein ungebetener Partygast. Nach Pass von Marvin Bakalorz marschierte der Brasilianer in Richung BVB-Gehäuse, Zagadou zog die Notbremse und ging vorzeitig duschen. Zu allem Überfluss aus BVB-Sicht zirkelte Klaus den fälligen Freistoß aus gut 20 Metern in den Winkel - 3:2 für 96.

Danach wurde es wild. Der BVB klappte das Visier hoch und suchte auch in Unterzahl den Weg nach vorne. Pulisic scheiterte aus spitzem Winkel an Philipp Tschauner, auf der Gegenseite Klaus an Bürki (63.). Bosz stellte in der Folge um auf Dreierkette, brachte Raphael Guerreiro für Nuri Sahin und Andre Schürrle für Yarmolenko. Wirklich zwingend wurde es allerdings nicht. Und als Bebou nach 86 Minuten zum 4:2 für Hannover traf, war das Spiel für den BVB endgültig verloren.

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