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"Wollen jedes Spiel kontrollieren"

Domenico Tedesco will den nächsten Entwicklungsschritt

Freiburg Schalke feiert beim SC Freiburg einen Auswärtssieg und fügt dem Sportclub seine erste Heimniederlage der laufenden Saison zu. Trotzdem erhält Freiburg von seinen Gästen Lob und Anerkennung. Trainer Domenico Tedesco warnt jedoch vor Selbstzufriedenheit im Lager der Königsblauen.

Domenico Tedesco will den nächsten Entwicklungsschritt

Domenico Tedesco (M.) gibt die Richtung bei Schalke vor. Foto: imago

Bei aller Freude über den knappen Erfolg in Freiburg gab es beim FC Schalke 04 auch viele selbstkritische Stimmen. Bastian Oczipka stellte zum Beispiel fest: „Wir haben nicht Fußball zelebriert, sondern die richtige Einstellung und Mentalität auf den Platz gebracht. Fußballerisch war es kein tolles Spiel.“ Aber aus königsblauer Sicht wieder erfolgreich, und das ist das Entscheidende im Ergebnissport Fußball.

Länderspielpause kommt nicht ungelegen

Dabei kommt die Länderspielpause nach den Worten von Trainer Domenico Tedesco nicht einmal ungelegen. Denn der 32-Jährige will nach dem trainingsfreien Montag mit mehreren Doppelschichten an den nächsten Entwicklungsschritten seiner Mannschaft arbeiten. „Wir wollen für jeden Gegner eklig sein, aber auch dahin kommen, dass wir jedes Spiel kontrollieren“, so der Schalker Coach.

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Dabei wird Leon Goretzka noch keine Rolle spielen. Wegen einer Stressreaktion am rechten Unterschenkel kann der Nationalspieler auch in dieser Woche noch nicht fußballspezifisch trainieren. „Ruhe ist für ihn jetzt ganz wichtig. Der Knochen darf keine Belastung bekommen. Deshalb fährt er hauptsächlich Fahrrad, um die Gelenke zu schonen und im konditionellen Bereich fit zu bleiben“, sagte Schalkes Sportdirektor Axel Schuster.

Nächste Woche Kontrolluntersuchung

Läuft alles nach Plan, soll sich Goretzka Anfang nächster Woche einer neuen Kontrolluntersuchung unterziehen. „Dann werden wir sehen, wie weit Leon ist und ob schon ein Einsatz im Heimspiel gegen den Hamburger SV Sinn macht“, sagt Schuster.

Dass es auch ohne Goretzka geht, bewiesen die Blau-Weißen im Breisgau. „Wir sind sehr glücklich. Man kann ja immer sagen, der SC Freiburg hat erst acht Punkte geholt. Aber sie waren saisonübergreifend elf Heimspiele unbesiegt. Darunter waren Gegner wie Dortmund und Hoffenheim. Das sollte man bei der Bewertung nicht vergessen“, bilanzierte Schuster.

Warnung vor Selbstzufriedenheit

Torhüter Ralf Fährmann lobte den Gegner („Der SC Freiburg hat mit großem Herz gespielt“) und warnte vor Selbstzufriedenheit. „Es gibt keinen Grund, sich auf den Erfolgen der letzten Wochen auszuruhen. Wir bleiben cool. Solch ein Sieg gibt weiteres Selbstvertrauen. Man tut sich aber keinen Gefallen, wenn man sich mit Sachen beschäftigt, die nichts mit dem Spiel zu tun haben. Wir müssen weiter unsere Arbeit auf dem Platz machen.“

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Das tat Yevhen Konoplyanka am Samstag, musste Mitte der zweiten Halbzeit allerdings ausgewechselt werden. Er hatte in manchen Zweikämpfen einiges einstecken müssen und fasste sich immer wieder an den linken Oberschenkel. Hinterher gab der Ukrainer aber Entwarnung. „Es ist nicht so dramatisch. Ich kann auf jeden Fall zur Nationalelf fliegen“, sagte der S04-Angreifer, bevor er in den Schalker Mannschaftsbus stieg.

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