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Gewerbegebiet Ahaus-Ost II

Ansiedlung Anfang 2019 möglich

AHAUS Es tut sich was im künftigen Gewerbegebiet Ahaus-Ost II, die Erschließung läuft. Doch ansiedlungswillige Firmen müssen sich noch gedulden.

Ansiedlung Anfang 2019 möglich

Im künftigen Gewerbegebiet Ahaus Ost-II sind die Erschließungsarbeiten angelaufen.

Eine Millionensumme wird bis Ende 2018 in das künftige Gewerbegebiet Ahaus-Ost II in Ammeln investiert. 3,3 Millionen Euro kostet laut Stadtverwaltung die Erschließung der 27 Hektar großen Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes. Diese Summe nannte Fabian Wellers vom Büro der Bürgermeisterin am Montag auf Anfrage unserer Redaktion.

Erschließung angelaufen

Die Erschließung des Areals hat Anfang August begonnen, doch so richtig Bewegung ist erst jetzt in die Sache gekommen: aktuell werden die Baustraßen erstellt. Laut Fabian Wellers geht die Stadtverwaltung davon aus, dass die Erschließungsarbeiten bis Ende kommenden Jahres dauern werden. Die Baustraßen sind nur der Anfang. Schließlich müssen die Gewerbeflächen an die Kanalisation angeschlossen werden. Anschlüsse für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation sind ebenfalls erforderlich. Die Stadt rechnet damit, dass die ersten Betriebe Anfang 2019 mit dem Bau ihrer entsprechenden Gebäude im neuen Gewerbegebiet beginnen können. Für Firmenansiedlungen sind 15 Hektar vorgesehen, das entspricht 150 000 Quadratmetern. Keine näheren Auskünfte gab es am Montag von der Stadtverwaltung hinsichtlich der Klage eines Landwirtes gegen die Erweiterung des Gewerbegebietes. Der Inhaber eines an die Fläche angrenzenden landwirtschaftlichen Betriebes hatte am 10. Mai Normenkontrollklage eingereicht.

Klage eines Landwirtes

„Die Klagebegründung ist Ende August beim Oberverwaltungsgericht eingegangen“, hieß es dazu von Fabian Wellers. Zum Inhalt äußerte sich die Stadtverwaltung auf Anfrage nicht. Wellers teilte mit, dass die Stadt einen Anwalt beauftragt habe, auf die Klage zu erwidern. Zwischenzeitlich geführte Gespräche zwischen dem Landwirt und der Verwaltung hatten keinen Erfolg gebracht. „Die Klage ist nicht zurückgezogen worden“, hieß es aus dem Rathaus. Trotz des bei Gericht liegenden Antrags laufen die Erschließungsarbeiten weiter. Das liegt daran, dass die Klage des Landwirts keine aufschiebende Wirkung hat.

Gewerbeflächenbörse

Das weiß auch der Kreis Borken. Auf der Gewerbeflächenbörse des Kreises werden die Ahaus-Ost-II-Flächen schon portioniert angeboten: in Größen zwischen 3900 und 90.000 Quadratmetern. Geworben wird von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises im Exposé mit günstigen Voraussetzungen durch niedrige Bodenpreise. Besonders hervorgehoben wird die Verkehrsanbindung: bis zum Stückgutbahnhof Coesfeld seien es 20 Kilometer, bis zur Autobahn 31 nur drei Kilometer und bis zum Hafen in Enschede 15 Kilometer.

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