Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Unbekannte legen Rattengift aus

Verwaltung warnt vor Giftködern an der Aa

AHAUS Die Verwaltung warnt Hundebesitzer vor Giftködern, die Unbekannte entlang der Aa ausgelegt haben sollen. Beim Ordnungsamt sind binnen einer Woche gleich drei Meldungen von verdächtigen braunen Päckchen eingegangen. Nachdem Hunde sie gefressen hatten, mussten die Tiere ärztlich behandelt werden.

„In der letzten Zeit gab es vermehrt Meldungen über die Verbreitung von Giftködern mit Rattengift“, heißt es dazu von der Verwaltung. Diese wurden insbesondere entlang der Aa, von der BBS bis zum Bahnhof, entdeckt. Zeugen berichten von kleinen braunen „Päckchen“, nach dessen Verzehr die Hunde tierärztlich behandelt werden mussten.

Dr. Claudia Hellmann, Tierärztin aus Ahaus, kann aktuell noch von keinen Fällen in ihrer Praxis berichten. „Es kommt aber immer mal wieder vor, dass Giftköder ausgelegt werden“, sagt sie. Häufig an Stellen, an denen viele Spaziergänger mit ihren Hunden unterwegs seien. In Waldstücken oder an Grünflächen etwa. „Das sind oft Menschen, die sich von Hunden gestört fühlen“, sagt sie.

Deutliche Symptome

Sollte ein Tier dennoch einen der gefährlichen Köder fressen, so würden sich relativ schnell erste Symptome zeigen: Hunde würden zittrig, erbrechen oder Durchfall bekommen. „Der allgemeine Zustand verschlechtert sich rapide“, sagt die Veterinärin. Auch könnten die Tiere anfangen zu schwanken. „Der Unterschied etwa zu einer Magen-Darm-Erkrankung ist deutlich sichtbar“, sagt sie. In so einem Fall müsse der Hund umgehend zu einem Tierarzt gebracht werden. Über die Chancen, gegen eine akute Vergiftung dann noch etwas tun zu können, mochte sie gestern nicht spekulieren: „Das liegt ja auch immer daran, welches Gift ausgelegt wurde und wieviel der Hund davon gefressen hat.“ Die tödliche Dosis für einen Chihuahua könne einem Schäferhund nicht viel anhaben.

Dr. Claudia Hellmann rät Hundebesitzern derweil vor allem in den betroffenen Gebieten zu besonderer Vorsicht: Zumindest in der nächsten Zeit sollten sie ihre Tiere angeleint lassen. „Nur so können sie ihr Tier wirkungsvoll schützen“, sagt die Tierärztin.

Das Auslegen


Sachdienliche Hinweise

Anzeige
Anzeige