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Nach Brand in Quantwick

Windkraftanlage bleibt weiter abgesperrt

WÜLLEN Was mit der Windkraftanlage passiert, die am Samstag in der Bauerschaft Quantwick brannte, steht noch nicht fest. Bevor die Sachverständigen und Gutachter die Anlage untersuchen können, muss erst ein Statiker prüfen, ob der Turm überhaupt begehbar ist.

Windkraftanlage bleibt weiter abgesperrt

Die Einsatzstelle der Feuerwehr vom Samstag.

Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass ein technischer Defekt die Brandursache ist. Die Windkraftanlage war die erste von sechs, die von der Windenergie Quantwick GmbH & Co. KG in diesem Jahr gebaut wird. „Die Anlage ging am 28. September das erste Mal in Betrieb und lieferte die ersten Kilowattstunden Strom“, erläuterte am Montag Reinhard Benneker als Vertreter der Gesellschaft. Es handele sich um eine neue Anlage im Prototyp-Status.

Noch im Probebetrieb

Er ergänzte: „Sie war noch im Probebetrieb und noch nicht komplett übergeben.“ Benneker beriet am Montag gemeinsam mit Vertretern von Enercon, dem Hersteller der Windenergieanlagen, wie es weiter geht. Ziel, so der Ahauser, ist es, die 230 Meter hohe Anlage wieder in Betrieb gehen zu lassen. Nach Aussage der Polizei besteht weiterhin Einsturzgefahr der Windkraftanlage. Der Bereich bleibt deshalb weiter weiträumig abgesperrt. 350 Meter um die Windkraftanlage wurden die Wirtschaftswege gesperrt. Die K 20, der Düwing Dyk, ist nicht betroffen. Ein Sicherheitsdienst, der sowieso während des Baus mehrerer Windkraftanlagen in Quantwick und in Stadtlohn-Almsick rund um die Uhr kontrolliert, wird in der Nähe des Brandorts unterwegs sein.

Zweite Anlage folgt bald

In zwei Wochen soll die nächste der sechs neuen Windkraftanlagen in Betrieb gehen. Reinhard Benneker geht davon aus, dass auch hier noch einmal besonders geprüft wird. Die sechs Windräder sind 230 Meter hoch bei einer Nabenhöhe von 159 Metern und einem imposanten Rotordurchmesser von 141 Metern. Sie zählen damit zu den höchsten in der Region. Sie haben eine Nennleistung von 4,2 Megawatt. Zwei der Windenergieanklagen wurden an die Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden verkauft, werden aber weiter von der Windenergie Quantwick geführt, an der 27 Gesellschafter beteiligt sind.

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