Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

17 Prozent mehr

EUV-Verwaltungsrat gönnt sich mehr Sitzungsgeld

Castrop-Rauxel Der Stadtbetrieb EUV erhöht für die Castrop-Rauxeler 2018 die Gebühren für Müll, Wasser und Beerdigungen. Und der Verwaltungsrat, der die Arbeit des Stadtbetriebs politisch kontrolliert, gönnt sich ab 2018 mehr Sitzungsgeld. Statt 85 Euro pro Sitzung gibt es künftig 100 Euro. Denn man habe das Sitzungsgeld seit 2005 nicht erhöht, so die Begründung.

EUV-Verwaltungsrat gönnt sich mehr Sitzungsgeld

Das EUV-Verwaltungsgebäude am Westring. Hier kommt auch der Verwaltungsrat zu seinen Sitzungen zusammen. Foto: Tobias Weckenbrock

Die Gebühren für Müllentsorgung, Entwässserung und Bestattung steigen 2018, wie unsere Zeitung am Mittwoch berichtete. Auch die Aufwandsentschädigung für die Mitglieder vom Verwaltungsrat des Stadtbetriebs EUV sollen steigen. Das steht auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Fachgremiums in diesem Jahr. Wobei die letzte Sitzung immer die aufwendigste ist, geht es dann doch um die Festsetzung der Gebühren, die der Bürger abdrücken muss und um die Satzungen für das komplette Entsorgungs- und Auftragspaket, die redaktionell angepasst werden müssen.

Erhöhung soll ab 2018 greifen

Am Mittwoch, 29. November, um 17 Uhr geht es in der Sitzung beim EUV am Westring aber außerdem um die Erhöhung der Aufwandsentschädigung. Die jetzt noch gültigen Sitzungsgelder wurden im Februar 2005 beschlossen. Mit Beginn des kommenden Jahres sollen sie von bislang 85 Euro pro Mitglied für Sitzung inklusive Vor- und Nachbereitung auf 100 Euro steigen, der Verwaltungsratschef – das ist Bürgermeister Rajko Kravanja – soll statt 150 dann 175 Euro bekommen. Die Erhöhung liege bei 17 Prozent, heißt es im Verwaltungspapier. Und: Die Anregung sei aus den Reihen des Verwaltungsrates gekommen. Jährlich finden mindestens vier Verwaltungsratssitzungen statt. Der Städte- und Gemeindebund habe im Jahr 2016 eine interkommunale Umfrage zum Sitzungsgeld verschiedener Verwaltungsräte veröffentlicht. Das Ergebnis sei nur bedingt vergleichbar, zeige aber Beträge von 85 bis 100 als durchschnittlich auf.

Anzeige
Anzeige