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Interview mit Patrick Fernow

Gegner des KV Adler Rauxel stehen fest

CASTROP-RAUXEL Der Spielplan des Europa-Shield Turniers ist jetzt veröffentlicht worden. Dadurch wissen die Korfballer des Regionalliga-Vizemeisters KV Adler Rauxel nunmehr, auf wen sie im Januar in Odivelas (Portugal) treffen werden. Patrick Fernow sprach darüber im Interview.

Gegner des KV Adler Rauxel stehen fest

Lea Sander (l.) und Tim Langhorst (am Ball), hier im Spiel gegen die SG Pegasus Rommerscheid, wollen im Januar 2018 mit dem KV Adler Rauxel das Turnier um den Europa Shield in Portugal gewinnen.

Ihre Mannschaft wird in Portugal auf Gastgeber RC CRC Quinta Dos Lombos, den Marmara Universität SC aus der Türkei sowie den Norwich Knights KC aus Großbritannien treffen. Wie schwer wird dadurch das Erreichen des Halbfinals?

Wir haben an uns selbst den Anspruch, das Halbfinale zu erreichen. Das sollte uns bei unserem Leistungsvermögen auch gelingen. Und wenn wir schon einmal so weit sind, wollen wir auch das Turnier gewinnen. Gegen das Team aus der Türkei sollte uns ein Pflichtsieg schaffen. Es bleibt abzuwarten, wie das portugiesische Gastgeberteam von Zuschauern unterstützt wird. Das Team von Norwich kenne ich nicht. Es wird aber nicht stärker sein als der Meister Trojans, gegen den wir beim Europa Cup auch bestehen konnten.

Den Finalisten von 2017, Bec KC aus England und Kataloniens Meister Barcelona, gehen Sie zunächst aus dem Weg. Ist das von Vorteil?

Das kann man so nicht sagen. Wir haben auch ohne diese Gegner zwei Endspiele in unserer Gruppe. Ich finde es auch gut, dass wir von Beginn des Turniers an stark gefordert werden. Die Favoriten in der anderen Gruppe müssen sich nur einmal anstrengen, um weiterzukommen.

Worin sehen Sie die Gefahren für Ihr Team, das Finale womöglich doch zu verpassen?

Das spielerische Vermögen für den Turniersieg haben wir. Mit den weiteren Favoriten stehen wir auf jeden Fall auf Augenhöhe. Sorgen machte mir eigentlich nur, dass wir uns gegen die Außenseiter, die flinke Spielerinnen und Spieler in ihren Reihen haben, oft Probleme haben.

Eine allgemeine Frage: Wo sehen Sie den Korfballsport in Deutschland in zehn Jahren?

Ehrlich gesagt, ist mir da ein wenige bange. Uns fehlt der Nachwuchs. In den westfälischen Vereinen fehlen in einigen Altersklassen die Mannschaften, um in Zukunft Senioren-Teams aufstellen zu können. Daher ist es jetzt schon so weit, dass wir mit unserem einstigen Rivalen KC Grün-Weiß eine Spielgemeinschaft gründen, um an den Start gehen zu können.

Worin sehen Sie die Gründe für die Misere?

Die Kinder landen immer seltener durch ihre Eltern beim Sport. So wie es bei mir war, scheint es in den Familien nicht mehr vorzuherrschen. Meine Muter hat mich als Jugendlichen beinahe zum Sport getreten.

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