Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Schwimmvereine in Castrop-Rauxel

Hellas und Poseidon wollen kooperieren

Castrop-Rauxel Vor Jahren war eine Kooperation zwischen den größten Schwimmvereinen Castrop-Rauxels undenkbar. Doch genau eine solche könnte nun Realität werden. Denn es gibt einen Notstand - nicht allerdings bei den Sportlern selbst.

Hellas und Poseidon wollen kooperieren

Im Hallenbad tut sich eine Zusammenarbeit der beiden Schwimmvereine SC Hellas und SV Poseidon auf. Foto: Foto: Tobias Weckenbrock

Aktuell laufen Gespräche zwischen den beiden größten Schwimmvereinen der Stadt, dem SC Hellas, der weit über 400 Mitglieder aufweist, und dem SV Poseidon, dem fast 600 Mitglieder verbunden sind. Die meisten davon kämpfen nicht bei Wettkämpfen um Titel, sondern betreiben Breitensport. An den schwimmbegeisterten Sportlern kann es laut diesen Zahlen also nicht liegen, doch woran hapert es?

„Problematisch ist eher bei der Zahl der Trainer und der Verantwortlichen, die die Kinder und Jugendlichen zu den Wettkämpfen begleiten“, erklärt Gert Krause-Joseph vom SV Poseidon. Mit etwa 25 Kindern in der Wettkampfmannschaft und 15 weiteren Nachwuchsschwimmern ist der SVP ordentlich aufgestellt. „Wir sind noch in der Findungsphase und haben erst mit den Gesprächen begonnen“, so Krause-Joseph. Und auch Elke Hube, Geschäftsführerin des SC Hellas, hälft die Idee für die „vernünftigste Lösung“. Die Trainingszeiten seien ein Problem, auch hier wollen sich die beiden Vereine verbinden. Denn sowohl die Hellas-Schwimmer als auch die des SV Poseidon trainieren im Hallenbad an der Bahnhofstraße „Die Kinder aus der Wettkampfmannschaft können bei uns zweimal pro Woche trainieren. Wenn die nun größere Ambitionen haben, wechseln sie zu einem Verein, bei dem sie drei- bis viermal pro Woche ins Wasser steigen können“, sagt Hube.

Gleiches Material im Hallenbad


Ein gemeinsames Trainingslager der Mannschaften des SV Poseidon und SC Hellas wurde bereits abgehalten. „Das hat großen Anklang gefunden, es gab überhaupt keine Probleme und den Kindern ist es eh egal, wer nun aus welchem Verein kommt, wenn sie zusammen trainieren“, so Gert Krause-Joseph. Auch arbeiten die Vereine bereits mit dem gleichen Material, das im Hallenbad gelagert wird.

Doch könnte letztlich aus einer Kooperation auch eine Fusion entstehen? Gert Krause-Joseph wiegelt das Thema ab: „Eine Fusion wird es nicht geben. Dass sich beide Wettkampf-Mannschaften irgendwann zusammentun, das könnte schon eher sein.“ Anderer Meinung ist da Elke Hube vom SC Hellas: „Für unsere Stadt wäre ein einziger funktionierender Schwimmverein sinnvoll“,sagt sie. Zwei Meinungen, doch letztlich wollen alle an einem Strang ziehen. Der nächste Gesprächstermin, um zunächst einmal die Kooperation festzuzurren, ist für Anfang November angesetzt.

Zur Homepage des SC Hellas

Zur Homepage des SV Poseidon

Anzeige
Anzeige