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Fußball: Bezirksliga

SG gegen den Tabellenzweiten – Die Vorschau

CASTROP-RAUXEL Der Bezirksliga-Aufsteiger SG Castrop steht am Sonntag vor einer Mammut-Aufgabe. Der Tabellenvorletzte muss zu Hause gegen den zweiten SV Vestia Disteln ran. Einen Erfolg für die SG würde wohl auch der SV Wacker Obercastrop begrüßen. Der Spitzenreiter spielt in seiner Partie beim neunten Westfalia Langenbochum.

SG gegen den Tabellenzweiten – Die Vorschau

Jannis Harwig (links) erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die SG Castrop gegen den DSC Wanne-Eickel.

Bezirksliga 9 BW Westfalia Langenbochum - Wacker Obercastrop  Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum Herten-Nord, Backumer Straße, 45701 Herten

Nach dem 2:0 im Spitzenspiel vor einer Woche gegen den damaligen Zweiten Spvg Schwerin (4.) steht für den SV Wacker Obercastrop (1.) in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag, 15. Oktober, das Spiel gegen BW Westfalia Langenbochum (9.) an. Die Begegnung hätte man im Vorfeld der Saison sicherlich auch das Prädikat „Spitze“ angedacht.

Die Gastgeber der Obercastroper wirkten in den vergangenen Jahren in der Liga zumeist im Titelkampf mit. Jetzt, am zehnten Spieltag, auf dem Naturrasen-Platz an der Backumer Straße in Herten-Nord (Anstoß 15 Uhr) grüßt die Westfalia aber nur von Rang neun.

Zehn Punkte voraus

Die Mannschaft von Trainer Aytac Uzunoglu hat bereits zehn Zähler Vorsprung auf Langenbochum. Was den Coach aber nicht dazu verleitet, den Gegner zu unterschätzen. Uzunoglu warnte am Freitag: „Auf dem Rasen in Langenbochum war es nie einfach.“

Was auch die Zahlen belegen. Von ihren 12 Punkten haben die Hertener sieben auf heimischem Grund geholt. Kurios: Insgesamt verbuchLangenbochum das Minimal-Torverhältnis von 8:7 Treffern.

Bothe fehlt mit Fieber

Klar ist, dass die Wackeraner nach fünf Siegen in Serie mit großem Selbstvertrauen auflaufen können. Die 1:5-Niederlage vor einem Jahr an gleicher Stelle dürfte keine Rolle mehr spielen. Personal und Voraussetzung sind einfach andere.

Trainer Uzunoglu sagte: „Wir haben uns in der Liga viel erarbeitet und wollen auch nicht nachlassen.“ Fast der gesamte Kader steht zur Verfügung. Marcel Herder und Bastian Niebert fallen bekanntlich länger aus. Maik Bothe sollte indes mit einer fiebrigen Erkältung nur diesen Sonntag fehlen.

Aktuell hat Obercastrop drei Punkte Vorsprung auf den SV Vestia Disteln (2.). der am Sonntag bei der abstiegsgefährdeten SG Castrop (15.) antritt. Insgesamt fünf Zähler sind die Castrop-Rauxeler dem BV Rentfort (3.) , der an den ersten sechs Spieltagen Spitzenreiter war, voraus. Die Gladbecker setzen sich nach drei Partien ohne Sieg auswärts mit Westfalia Huckarde (8.) auseinander.

SpVg Schwerin - SpVgg. Erkenschwick II Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz, Sportanlage Grafweg, 44577 Castrop-Rauxel

Nach dem 0:2 im Lokalderby Wacker Obercastrop (1.) geht es für die Spvg Schwerin (4.) in der Fußball-Bezirksliga mit einem „normalen“ Spiel weiter: Am Sonntag, 15. Oktober, stellt sich die Spvg Erkenschwick II (12.) am Grafweg vor. So sieht es Schwerins Trainer Marco Gruszka. Der Coach sagte: „Das 0:2 gegen Wacker Obercastrop ist abgehakt, jetzt müssen wir die Konzentration wieder hochfahren.“

Nicht alle können daran mitarbeiten, die im Derby dabei waren: Mohammed El Marsi bekam nach seiner Roten Karte eine Sperre bis einschließlich Sonntag, 5. November aufgebrummt. Zudem hatte sich Fabian Gillner in der Erin-Kampfbahn seine fünfte Gelbe Karte eingehandelt – und muss gesperrt pausieren.

Gruszka erläuterte: „Dadurch wird es mit dem Personal eng.“ Zumal auch seine Schützlinge Suri Ucar, Mirco Burkamp, Marvin Rupieper, Gordin Ewang und Tolga Yasar verletzt ausfallen. Da ist jeder Mutmacher wichtig. Dieses Detail könnte einer sein: Die Erkenschwicker haben auf fremden Plätzen noch keinen Punkt geholt.

SG Castrop-Rauxel - SV Vestia Disteln Sonntag, 15 Uhr, Bahnhofstraße 134, 44575 Castrop-Rauxel

ach drei Niederlagen in Folge stehen die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde (12.) gegen den Hombrucher SV (7.) an einem Scheideweg. Am Sonntag, 15. Oktober, wird an der Brandheide der mögliche Weg in der Tabelle der nächsten Wochen vorgezeichnet.

Nur ein Punkt Vorsprung

Mit zehn Punkten steht das Team der Trainer Stefan Hoffmann und Michael Wurst auf Rang zwölf. Allerdings hat der FCF nur einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone, die aktuell vom Mitaufsteiger TuS Wiescherhöfen (15.) angeführt wird. Da wäre es schon von Vorteil, wenn die Castrop-Rauxeler Kicker auf der Habenseite zulegen könnten. Das wird aber nicht einfach, weil sich der FCF zuletzt für gute Leistungen nicht selbst belohnen konnte. Wie etwa am vergangenen Spieltag bei der 0:1-Niederlage beim VfL Kemminghausen (6.). Dennoch könnte diese Partie als Motivationsschub dienen.

Der zweite Wermutstropfen lag für die Frohlinder neben der Niederlage allerdings im Nasenbeinbruch, den Spielertrainer Stefan Hoffmann erlitt. Dieser wurde am Donnerstag zwar operiert. Aber an einen Einsatz am Sonntag ist gar nicht zu denken, erzählte Coach Michael Wurst. Er berichtete zudem, dass die Personaldecke in seinem Kader mittlerweile sehr dünn geworden sei.

Klarer Außenseiter

So würden am Sonntag gegen die Hombrucher keine Innenverteidiger mehr zur Verfügung stehen: Timo Janicki, der ein gutes Comeback in Kemminghausen ablieferte, musste unter der Woche das Training abbrechen. Das Verletzten-Lazarett neben Safa Obi, Tufan Caliskan und Alexander Sube vergrößerte nun noch Christopher Pache. Das sind keine guten Nachrichten. Trotzdem sei gut trainiert worden, meinte Wurst, der sagte: „Wir sind natürlich in dieser Situation gegen die guten und spielstarken Dortmunder ganz klarer Außenseiter.“

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