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Fußball-Bezirksliga

Wacker Obercastrop muss im Derby gegen die SG Castrop auf der Hut sein

Castrop-Rauxel Das Derby zwischen Wacker Obercastrop und der SG Castrop hat in der Fußball-Bezirksliga am 1 Adventssonntag, 3. Dezember, eine besondere Strahlkraft.

Wacker Obercastrop muss im Derby gegen die SG Castrop auf der Hut sein

Am ersten Spieltag der Bezirksliga-Saison hatten sich am 13. August im Stadion an der Bahnhofstraße die SG Castrop mit Dustin Lukat (l.) und der SV Wacker Obercastrop (r., mit Stefan Kitowski) mit einem 1:1 unentschieden getrennt.Foto Engel (A) Foto: Volker Engel

Der Auftakt der zweiten Saison-Hälfte in der Fußball-Bezirksliga weckt Erinnerungen an das erste Duell zwischen dem SV Wacker Obercastrop (2.) und dem damals frisch gebackenen Aufsteiger SG Castrop (7.). Damals kam die Truppe von SG-Trainer Dennis Hasecke zu einem 1:1 gegen die schon damals als Titelanwärter gehandelten Wackeraner.

Die Formation von Obercastrops Coach Aytac Uzunoglu hatte sich in den Wochen danach fast wie selbstverständlich an die Tabellenspitze gesetzt. Diese hat sie allerdings durch das 1:2 gegen den Erler SV vor 14 Tagen in den Sand gesetzt. Die SG Castrop kam nach dem damaligen Punktgewinn nur schleppend in der Liga an. Trainer Hasecke sagte am Freitag: „Wir mussten ein neues Team aufbauen, weil einige Spieler kurzfristig abgesprungen sind.“


Nach wochenlanger Platzierung im Tabellenkeller haben die Rot-Weißen Fahrt aufgenommen. Sie feierten zuletzt fünf Siege in Folge: Daher scheinen sie in Obercastrop nicht chancenlos zu sein.

Nur die Akteure im Experten-Tipp dieser Zeitung sehen das anders. Jörg Wunsch, Sportlicher Leiter des Landesligisten FC Frohlinde, sagte ein 2:1 für Wacker voraus. Marco Gruszka, Trainer der Spvg Schwerin, der in der kommenden Woche Woche auf die SG trifft, geht gar von einem Obercastroper 4:0 aus.

Die Wackeraner werden sicherlich mit einer gehörigen Wut im Bauch nach der Niederlage gegen Erle auflaufen. Dagegen wollen die Castroper ihren kollektiven Zusammenhalt einbringen. Deshalb woll Hasecke, der einst bei Wacker als Spieler und Trainer fungierte, auch keinen Spieler besonders lobend hervorheben. Er sagte: „Wir haben in unserer schlechten Phase immer gut trainiert und alles als Team durchgestanden.“

Das hat sich bezahlt gemacht. Namen nannte der SG-Coach dann doch. Allerdings nur die, die am Sonntag fehlen werden. Cedric Wache ist nach seiner Roten Karte beim 3:2 in Suderwich nicht dabei – wie auch Tobias Lübke, der nach seiner Auswechslung Gelb-Rot sah. Hasecke betonte: „Ansonsten sind alle Mann an Bord.“


Die wiedergewonnene Stärke der Castroper hat Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu nicht überrascht. Er erklärte am Dienstag: „Ich hatte schon früher gesagt, dass die SG weiter oben stehen wird.“

Er selbst plant mit dem Kader des vergangenen Spieltages – und sagte vor dem Derby: „Es ist alles in Ordnung bei uns, wir haben eine gute Spielweise und müssen nur geduldig bleiben.“

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