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Fotostrecke

American Way of Drive beim US-Car-Treffen

DORSTEN „Wenn wir hier über sechs Liter reden, meinen wir nicht den Benzinverbrauch, sondern den Hubraum.“ Diese Aussage eines Teilnehmers beim US-Car-Treffen auf Fürst Leopold kann man nur zustimmen: Wirklich sparsam sind Ford Mustang, Chevrolet Camaro, Dodge Charger, Pontiac Firebird und Co. nicht – aber nur wenige Fahrzeuge lassen die Herzen der Fans so hochschlagen wie die „Amis“.

American Way of Drive beim US-Car-Treffen

Viele gepflegte Klassiker warteten auf die Besucher des US-Car-Treffens.

Das gilt besonders für die Klassiker aus den 50er-, 60er- und 70er-Jahren, einer Zeit, in der Spritkosten und Abgaswerte noch keine große Rolle spielten.

Am Sonntag präsentierte sich der „American Way of Drive“ auf dem Zechengelände Fürst Leopold. Die zahlreichen Besucher hatten die Gelegenheit, die Schätze der amerikanischen Automobilgeschichte aus nächster Nähe zu bewundern. „Unglaublich, was hier alles gezeigt wird“, staunte Manfred Teuber, der aus Oberhausen anreiste. „Bei einigen Autos ist der Kofferraum fast so groß wie mein Wohnzimmer. Sogar ein amerikanischer Polizeiwagen ist hier dabei.“

Flossen am Heck, literweise Hubraum und Chrom wohin man schaut – das sind die amerikanischen Straßenkreuzer. Designwelten trafen beim US-Car-Treffen in Dorsten aufeinander. Der schlicht gestaltete Buick neben einem verspielten Cadillac wirkte wie ein Spießbürger neben einer Gruppe kiffender Hippies.

Kleinere Modelle

Nach der ersten Ölkrise 1973 verloren die meist über fünf Meter langen Straßenkreuzer aufgrund ihres hohen Spritverbrauchs stark an Bedeutung und wurden durch kleinere Modelle ersetzt. Aber einige Teilnehmer beim Dorstener US-Car-Treffen hatten verschiedenste Auswüchse amerikanischen Angebertums aus den 50ern und 60ern liebevoll restauriert und wurden mit bewundernden Blicken bei der Autoshow belohnt.

Eindrücke vom US-Car-Treffen

Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.
Viele US-Cars lockten die Besucher aufs Zechengelände.

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich die historischen amerikanischen Muscle-Cars. Das sind leistungsstarke Big-Block-V8-Gefährte, mit denen die erste amerikanische Nachkriegsgeneration gegen die langweiligen Straßenkreuzer der Eltern rebellierte. Ihre simple Fahrwerksarchitektur sagte: „Die Geraden vergöttern, die Kurven hassen.“

Viel Zeit und Geld investiert

Rund 400 PS aus drei Doppelvergasern wollen erst einmal auf die Straße gebracht werden. Darum erhalten viele US-Car-Besitzer detailgetreu das Äußere ihres Klassikers, aber investieren viel Zeit und Geld in die Verbesserung der Technik. So der Fahrer eines Ford Mustang von 1969: „Ich habe das Fahrwerk modifiziert. Die Straßenlage ist jetzt perfekt.“ Nun kann man ohne Schweißausbrüche in eine Kurve gehen. Moderne Muscle-Cars von Chevrolet und Ford zeigten beim US-Car-Treffen den aktuellen Stand der amerikanischen Muckibuden. Aber ihre Vorgänger, die Klassiker, waren der Publikumsliebling, von Hunderten Kameras fotografiert und von ebenso vielen Smartphones gefilmt.

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