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Frist endet am 11. Dezember

Breitband-Ausbau: Es fehlen noch viele Verträge

Dorsten Gut einen Monat nach dem Start der sogenannten „Nachfragebündelung“ ist die Deutsche Glasfaser vom selbst gesteckten Ziel noch ein gutes Stück entfernt. Und trotzdem ist das Unternehmen bislang zufrieden.

Breitband-Ausbau: Es fehlen noch viele Verträge

Bunte Glasfaser-Kabel werden in Östrich, Lembeck und Rhade nur verlegt, wenn sich genügend Interessenten finden. Foto: dpa

In Östrich sind es 17 Prozent, im zu Rhade gehörenden Bereich Kaltenbach 16 Prozent. In „Rest-Rhade“ haben 13 Prozent der Haushalte einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abgeschlossen, in Lembeck erst zehn Prozent. Nur wenn sich bis zum 11. Dezember insgesamt 40 Prozent der etwa 4000 Haushalte in den drei Stadtteilen für einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser entscheiden, wird im nächsten Jahr mit dem Ausbau begonnen.

Nervös ist Katharina Birkner, Koordinatorin für Marketing und Kommunikation, nicht, im Gegenteil: „Wir sind mehr als zufrieden, zum jetzigen Zeitpunkt ist die Quote wirklich gut.“ Die Info-Abende zwischen dem 5. und 12. Oktober seien „mehr als gut besucht“ gewesen. In Rhade wurden allein an diesem Abend 104 Verträge geschrieben, bei den Veranstaltungen in Lembeck (70) und Östrich (27) waren es deutlich weniger. Auch das ist für die Deutsche Glasfaser noch kein Grund zur Beunruhigung. Das niederländische Unternehmer mit Niederlassung in Borken hat auch in anderen Kommunen – u.a. im Münsterland und am Niederrhein – die Erfahrung gemacht, dass der Informationsbedarf groß ist und sich viele potenzielle Kunden Zeit lassen mit der Unterschrift.

Servicemobil, Gespräche, Info-Flyer

In Lembeck, Rhade und Östrich sind regelmäßig Servicemobile der Deutschen Glasfaser unterwegs, „die Kunden erhalten von uns auch noch weitere Mailings bis zum Stichtag“, berichtet Katharina Birkner. Außendienstmitarbeiter gehen von Tür zu Tür, um die Menschen von den Vorzügen des Glasfaser-Ausbaus zu überzeugen.

In Arbeit ist außerdem ein Flyer, in dem Menschen aus allen drei Ortsteilen ihren Nachbarn und Bekannten berichten, warum schnelles Internet unverzichtbar ist. Die Deutsche Glasfaser hatte vor dem Start der Nachfragebündelung sogenannte Multiplikatoren geworben. So sagt der Lembecker Ludwig Drüing: „Glasfaser ist wichtig für Lembeck, weil dadurch unser Dorf zukunftsfähig gemacht wird und nicht den Anschluss verliert.“

Dorsten ist erst die zweite Stadt im Kreis Recklinghausen, in der die Deutsche Glasfaser mit Breitband Fuß fassen möchte. In Haltern am See wurde die erforderliche 40-Prozent-Quote kürzlich erreicht, ebenso wie zuvor bereits in Raesfeld, Schermbeck und Gahlen.

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