Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Magische Männernacht

Matthias Rauch faszinierte die Zuschauer

Wulfen Zauberkünstler Matthias Rauch hat den Männertagen am Samstagabend im wahrsten Sinne des Wortes ein magisches Ende beschert. Und er hinterließ viele Fragezeichen in den Augen der Zuschauer.

Matthias Rauch faszinierte die Zuschauer

Eine Stärke von Matthias Rauch: Er bezog immer wieder Zuschauer ins Programm ein. (Foto: Christina Vennemann)

Mit seiner Bühnenshow im Gemeinschaftshaus Wulfen faszinierte Matthias Rauch die Zuschauer. Dass zu dem Auftritt nicht nur Männer willkommen waren, sondern auch Frauen und Kinder, erwies sich im Nachhinein als wichtig, holte Rauch doch auch immer wieder Zuschauer auf die Bühne „und für manche Tricks braucht man einfach Fingerspitzengefühl, also eine Dame“.

Eine perfekte Mischung

Doch der Dorstener Zauberkünstler präsentierte keineswegs nur eine Aufreihung diverser Tricks, sondern überzeugte mit der perfekten Mischung aus Comedy und Magie. Sein Alltag und Privatleben spielen darin eine große Rolle. So berichtete er beispielsweise von der Geburt seines Sohnes Maxi, bei der er die Nabelschnur durchschneiden durfte und anschließend wieder gezaubert hat.

Die Kilos nicht weggezaubert

Vor der Geburt habe Rauch gemeinsam mit seiner Frau an Gewicht zugelegt. „Sie ist in kürzester Zeit wieder schlank geworden“, erzählt er. „Ich wollte auch zehn Kilo abnehmen, jetzt fehlen noch 13. Das ist der einzige Zaubertrick, den ich nicht hinbekomme: Schlank werden!“ Gleich beim ersten Trick hatte dann das Geburtstagskind Ben aus dem Publikum das Glück, Rauch zu helfen. Nachdem der ganze Saal mit über 120 Gästen „Happy Birthday“ gesungen hatte, ließen die beiden gemeinsam einen Tisch schweben. Für die nächste Zauberdarbietung wurde per Zufallsprinzip eine Frau aus dem Publikum gewählt.

Raunen im Publikum

Sie hatte die Aufgabe, in einem Buch mit Promi-Namen auf irgendeiner Seite zu stoppen, ohne selber zu wissen, welcher Name dort dann steht. Es war Jogi Löw. In einem Briefumschlag, den Rauch zuvor für das Publikum sichtbar verschlossen hatte und in dem dann ein Bild des zufällig gewählten Promis sein sollte, befand sich am Ende tatsächlich ein Foto des Fußballtrainers Jogi Löw. Durch das Publikum ging, wie bei so vielen Tricks, ein lautes Raunen und mit dem Sitznachbarn wurde immer wieder diskutiert :„Wie macht der das bloß?“

Menschen gerne im Mittelpunkt

In Rauchs Familie stünden die Menschen generationenübergreifend gerne im Mittelpunkt und selbst sein Opa habe schon gezaubert. „Auch bei meinem Sohn frag ich mich: Wann weint er nicht mehr, sondern ist verblüfft, wenn der Schnuller verschwindet?“

Der Trick mit dem Geldschein

Einen Trick, den wir wohl alle gerne können würden, ist der, in dem Rauch aus einem Strafzettel einen 100 Euro-Schein machte und mit einem Schnipsen statt 300 plötzlich 600 Euro in der Hand hielt. Von Zuschauer Berthold ließ er sich einen 50er geben und schrieb den Namen eines Mädchens aus dem Publikum darauf, damit ihn nachher alle wiedererkannten.

Er zerriss den Schein – doch exakt der gleiche mit der individuellen Kennzeichnung landete am Ende wieder bei Berthold. Magie! Aus seiner Jugendzeit erinnerte sich Rauch: „Zauberei ist nicht das, was Frauen wollen.“ Aus einem vermeintlich leeren Karton holte er alles heraus, was Frauen wollen: Blumen, Schuhe, Eis, Schokolade und mehr.

Bälle aus dem Mund

Und nicht nur aus der Luft zauberte Rauch Karten und Bälle herbei, sondern auch aus dem Innern seines Körpers, ausgeschieden über den Mund. Nach über zwei Stunden war Schluss und Rauch erntete tosenden Applaus. Viele Gäste ließen sich noch ein Autogramm geben. „Wenn man ganz vorne sitzt und trotzdem nicht nachvollziehen kann, wie die Tricks funktionieren – das ist genial“, brachte ein Zuschauer seine Eindrücke auf den Punkt.

Anzeige
Anzeige