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Innenstadt

Ansturm auf Döner und Schnitzel beim Vegan Street Day

DORTMUND Vegane Döner. Vegane Schnitzel. Veganes Eis. Vegane Schuhe. Vegane Kunst. Trotz einiger starker Regenschauer lockte der elfte Vegan Street Day (VSD) am Samstag wieder tausende Besucher in die Innenstadt. Wir haben uns rund um die Pavillons umgesehen - und manche Köstlichkeit entdeckt.

Ansturm auf Döner und Schnitzel beim Vegan Street Day

Sieht aus wie Fleisch, ist aber keins: Der Ansturm auf vegane Köstlichkeiten war groß.

In diesem Jahr wurde Deutschlands größtes veganes Straßenfest rund um die Reinoldikirche gefeiert. „Wir wollten bewusst zu unserem Ausgangspunkt an der Reinoldikirche zurückkehren. Hier gibt es mehr Passanten, die wir durch unsere Veranstaltung für das vegane Leben begeistern möchten“, erzählte Jürgen Voß, Begründer des VSD.

An knapp 40 Pavillons konnten die Besucher vegane Köstlichkeiten probieren, vegane Kleidung kaufen, sich über Tierschutzprojekte informieren und Tipps zum Einstieg ins vegane Leben erhalten. Die wohl längste Warteschlange gab es am Stand von „Las Vegans“, wo vegane Döner zu haben waren. Doch auch bei der „Schnitzelbude“ war ordentlich etwas los.

"Tierquälerei"

„Der Döner ist sehr lecker“, sagen Kurt und Martin Fidorra. Die beiden waren extra aus Enschede gekommen: „Wir leben seit fünf Jahren vegan, weil wir nichts mit Tierquälerei zu tun haben möchten. Auslöser war für uns ein Youtube-Video des amerikanischen Tieraktivisten Gary Yourofsky.“

Ebenfalls aus den Niederlanden: Daphne Wessel mit ihrem Stand „Happy Herbi“. Kunstvolle Pralinen, Schokolade und Energiebälle gibt es hier – alles vegan. „Ich möchte schöne Produkte mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen herstellen, die man nirgendwo anders findet.“, sagte die Besitzerin, die vor vier Jahren als Besucherin auf den VSD in Dortmund aufmerksam wurde.

Schweine im Kaufhaus

Hartmut Kiewert setzt sich künstlerisch mit dem „Mensch- und Tierverhältnis“ auseinander. In seinen Bildern erschafft er Szenen, die zeigen, wie die Welt ohne Tierausbeutung aussehen könnte. Auf einem Poster zeigt er ein Kaufhaus, durch das Menschen neben Kühen und Schweinen schlendern.

Am Pavillon informiert der Veranstalter „Animal Rights Watch“ über das Projekt „vegan buddy“. Das ist eine Online-Datenbank, die die Möglichkeit zur Vernetzung mit vegan lebenden Menschen bietet. Über eine Suchmaske findet man Veganer in seiner Nähe, kann Kontakt aufnehmen und so Tipps für ein veganes Leben erhalten. 

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