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Drei Tage Musik

Das war das Way-Back-When-Festival

DORTMUND Drei Tage, drei Konzertorte: Insgesamt 37 Bands sind beim Way-Back-When-Festival aufgetreten, es gab Konzerte in den Genres Indie, Rock und Folk. Hier gibt es Bilder vom Festival.

Das war das Way-Back-When-Festival

Am Freitagabend spielte Client Liaison im FZW.

Die vierte Ausgabe des Showcasefestivals startete am Freitagabend um 18 Uhr mit dem Londoner Elektropop Duo Ider im FZW. Kurz danach folgte parallel in der Pauluskirche der Auftritt des Kölner Songwriters Hello Piedpiper, der mit seinem seichtem Folk für viele der Auftakt ins Festival war.

Allein der erste Festival-Tag bot den Besuchern zwölf Formationen, die zeitversetzt auftraten – durch „Location-Hopping“ konnte man möglichst viele Bands entdecken. So war beispielsweise der Club im FZW beim Auftritt des Liverpooler Duos Her´s bestens gefüllt.

Der Samstag

Die Intensität blieb auch am Samstag hoch. Der Tag startete sanft mit dem Auftritt von Songwrtiterin „Ilgen-Nur“ und endete brachial mit einem gefeierten und von vielen Fans lang ersehnten Besuch der Band Portugal. The Man. Ebenfalls stark: die US-Amerikanerin Waxahatchee mit ihrer modernen Interpretation von Grunge-Rock.

Der Sonntag

Der Schluss-Tag unterstreicht dann, warum das Festival einen so guten Ruf unter Musikfans hat. Irgend eine Besonderheit hat jede Band die hier auftritt. Drangsal machen herrlich temporeichen Rock in Jogginghose. Bei Voodoo Jürgens gibt es irrwitzige Geschichten und interessante Instrumentierung mit Wiener Dialekt. Jake Isaac bringt viel Gefühl mit und kluge Songkompositionen, die vielleicht ein bisschen viel wollen und in Smartphone-Werbespots passen würden. Dafür sorgt er für einen emotionalen Moment, als die gesamte FZW-Halle zum Sitzen bringt und akustisch ein Lied für seine sechs Monate alten Sohn sinf.

Würdiger Schlussakt des Way Back When 2017: Roosevelt, eine deutsche Band mit viele Lust auf Disco und Elektro, auch an der Grenze zum weichen Pop balancierend, aber am Ende immer mit mindestens einem Bein auf der Indie-Seite.

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