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Nach Sanierungsarbeiten

Es ist wieder Wasser im Teich des Hauptfriedhofs

Brackel Ein Jahr lag er auf dem Trockenen – jetzt ist der große Teich auf dem Hauptfriedhof endlich wieder ein Teich. Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen und 1500 Kubikmeter Wasser zurück im Betonbecken, das nur am oberen Rand mit Sichtmauerwerk abschließt.

Es ist wieder Wasser im Teich des Hauptfriedhofs

Ulrich Heynen, Vize-Leiter der Dortmunder Friedhöfe, am sanierten Teich des Hauptfriedhofs. Foto: Foto Gaby Kolle

Die Sanierung war notwendig geworden, weil der denkmalgeschützte Teich bis zu 40.000 Liter Wasser in der Woche verlor und täglich nachgefüllt werden musste. Die erste Vermutung, dass der Teichboden undicht sein könnte, hatte sich nach 15 Bohrungen nicht bestätigt. Es waren aufgrund zu weniger Dehnungsfugen Risse in den Betonwänden und Fugen. Nun sei alles abgedichtet, sagte auf Nachfrage der stellvertretende Friedhofsleiter Ulrich Heynen.

Wasserschildkröten kehren nicht zurück

Von den knapp 200 Karpfen und drei Wasserschildkröten, die die Friedhofsverwaltung im November 2016 aus dem Teich gefischt hatte, werden nach dem Winter nur die großen Fische wieder eingesetzt. Mit dem Laich, den Wasservögel in den Teich einschleppen, würden sich schnell auch wieder kleine Fische im Wasser tummeln, sagt Heynen – und fügt augenzwinkernd hinzu: „Den Rest erledigen die Besucher. Die setzen hier ihre Wasserschildkröten aus“ – was von der Friedhofsverwaltung natürlich nicht gewünscht ist.

Zunächst aber werde jetzt beobachtet, ob das Becken wirklich dicht sei, sagt Heynen. Boden und Wände müssten sich zunächst wieder mit Wasser sättigen, sprich vollsaugen. Ist alles okay, kommen nächstes Frühjahr nach dem Tod von Schwan Albert wieder zwei Trauerschwäne auf den Teich. Auf Wunsch des Tierschutzes hat der Teich nun auch einen Tierausstieg – als Kletterhilfe für Tiere, die ins Wasser gefallen sind.

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