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Es geht um eine Hecke

Ex-Nachbarin ärgert sich über BVB-Star Aubameyang

LÜCKLEMBERG Christel Koch, Ex-Nachbarin von BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang, ist sauer auf den Fußballer. Es geht nicht um die Formkrise oder Eskapaden außerhalb des Platzes. Sondern darum, dass der Fußballer nicht die Bäume schneiden lässt, die von seinem Grundstück in ihre Hecke wachsen.

Ex-Nachbarin ärgert sich über BVB-Star Aubameyang

Die Bäume vom Grundstück links, das Pierre-Emerick Aubameyang gehört, wachsen in die Hecke von Christel Koch. Das ärgert die Frau aus Lücklemberg. Foto: Felix Guth

Christel Koch (75) stört der Blick auf die Einfahrt vor ihrem Haus. Vom Nachbargrundstück am Waldhausweg wachsen die Äste hoher Bäume in ihre Hecke hinein. Verwildert ist es nicht, aber es reicht, um ihr die Laune zu verderben.

Nebenan hat bis Anfang des Jahres BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang (28) mit seiner Familie gewohnt. Seit dem Umzug in eine neue Villa im Dortmunder Süden steht das Haus zum Verkauf (Wert: rund eine Million Euro).

Aubameyang war als Nachbar angenehm

Christel Koch ärgert sich darüber, dass im Nachbargarten in den vergangenen Monaten nichts passiert ist. „Das macht mir die ganze Hecke kaputt. Ich sehe nicht ein, dass ich das bezahlen soll. Ich bin doch nicht Rockefeller“, sagt die 75-Jährige.

LÜCKLEMBERG Das ging schnell: BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang hat den Streit mit einer Ex-Nachbarin nur einen Tag nach dessen Bekanntwerden aufgelöst. Die Bäume, die von seinem Grundstück in die Hecke der Lücklembergerin hineinwuchsen, sind gestutzt.mehr...

Die vier Jahre Nachbarschaft mit dem Stürmer-Star seien angenehm gewesen. „Man hat sich nicht weiter wahrgenommen. Ab und zu haben die da ein bisschen Trallala gemacht. Aber das sind junge Leute, da hätte ich nie etwas gesagt“, meint Christel Koch. Seit ihrem zehnten Lebensjahr lebt sie hier am Waldhausweg.

Aubameyang ist informiert

Makler Jürgen Kleinert betreut die Immobilie für den BVB-Torjäger. Kleinert sagt: „Es gab zweimal Kontakt mit Frau Koch und ihrem Sohn, dass wir uns darum kümmern sollen, die Bäume zu beschneiden“, sagt er. Er habe angeboten, den Teil zu beschneiden, an dem Abfälle in Christel Kochs Dachrinne fallen könnten. Christel Koch lehnte das ab.

Ihr geht es um die gesamte Länge der Hecke. Jürgen Kleinert sagt dazu: „Das konnte ich nicht machen. Wenn die Dame andere Ansprüche hat, dann muss sie sich an den Eigentümer wenden, den ich selbstverständlich informiert habe.“

  • Immobilienbesitzer müssen Bäume auf ihrem Grundstück regelmäßig überprüfen, und sind im Prinzip dafür verantwortlich, dass niemand etwa durch herabfallende Äste zu Schaden kommt (Verkehrssicherungspflicht)
  • Über Häufigkeit und Intensität der Kontrolle gibt es unterschiedliche Rechtssprechung.
  • Eine Pflicht zur „kosmetischen“ Korrektur gibt es nicht. Nachbarschaftsstreits über Hecken und Bäume sind aber regelmäßig Gegenstand von Gerichtsverfahren.

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