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Geldstrafe für "Riot 0231"-Mitglied

Mit Bengalos nach Darmstadt: BVB-Ultra verurteilt

DORTMUND Ein Führungsmitglied der inzwischen aufgelösten BVB-Ultraguppierung "Riot 0231" muss 3600 Euro Geldstrafe zahlen. Der 23-jährige Dortmunder gehörte zu der Gruppe, die vor dem Auswärtsspiel in Darmstadt im März mit Pyrotechnik, Sturmhauben, Drogen und Schlaghandschuhen von der Autobahn gezogen worden war. Vor dem Amtsgericht gab er sich reumütig.

Mit Bengalos nach Darmstadt: BVB-Ultra verurteilt

Von der Polizei bei Gießen sichergestellte Gegenstände. Die Hooligan-Gruppe war in einem Bus auf dem Weg nach Darmstadt.

Zu der Strafe verurteilte ihn das Amtsgericht Dortmund am Donnerstag. Die 3600 Euro (90 Tagessätze) darf der gebürtige Wittener in monatlichen 150-Euro-Raten abstottern.

In der Verhandlung gab sich der Angeklagte kleinlaut und reumütig. „Ich möchte jetzt endlich erwachsen werden“, sagte er der Richterin. Er habe sich inzwischen vollständig aus der Ultraszene zurückgezogen. „Ich bin zwar noch Fan von Borussia Dortmund, aber ich will mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun haben.“

Verurteilter war auch bei Leipzig-Randale dabei

Der 23-Jährige gab außerdem zu, eine Woche vor der Fahrt nach Darmstadt am Rande des Skandal-Heimspiels gegen RB Leipzig einen Polizisten bedroht und beleidigt zu haben. Auch mit diesen Gewaltexzessen will er heute angeblich nichts mehr zu tun haben. „Was da abgelaufen ist, ging gar nicht. Da waren so viele Frauen und Kinder dabei.“

Der Angeklagte ist bereits drei Mal wegen Fußballrandale vorbestraft. Schon seit Februar 2015 gilt für ihn ein bundesweites Stadionverbot.

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