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Zwei Verletzte

Schwerer Unfall sorgte für Verkehrschaos im Kreuzviertel

DORTMUND Nach einem Unfall mit zwei Verletzten auf der Lindemannstraße ist am Montagmorgen der Verkehr im Kreuzviertel zusammengebrochen. Die wichtige Verkehrsachse war über drei Stunden komplett gesperrt. Verantwortlich für den Unfall war wohl der leichtsinnige Fahrstil eines Dortmunders.

Schwerer Unfall sorgte für Verkehrschaos im Kreuzviertel

Das Kreuzviertel mit der Lindemannstraße (rechts). Foto: Oskar Neubauer (Archivbild)

Aktualisierung 17.34 Uhr: Autofahrer wollte wohl Rückstau umfahren

Nun gibt es weitere Einzelheiten zum Unfallhergang. Nach Angaben der Polizei war der Auslöser des Unfalls ein 26-jähriger Dortmunder. Zeugen haben ausgesagt, dass er gegen 6.35 Uhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts auf der Lindemannstraße unterwegs war. Ersten Ermittlungen zufolge wollte er wohl den Rückstau im Berufsverkehr umfahren, in dem er den linken der beiden Fahrstreifen benutzte, der an der Kreuzung mit der Kreuzstraße in einen Linksabbieger mündet. Dort wollte er mit hoher Geschwindigkeit wieder auf die rechte Spur einfädeln, die weiter geradeaus führt.

Doch just in diesem Moment fuhr dort eine 27-jährige Dortmunderin aus einer Parklücke entlang der Lindemannstraße stadteinwärts und wollte quer über die gesamte Fahrbahn wenden, um stadtauswärts zu fahren. Dabei erwischte sie das Auto des 26-Jährigen an der Fahrerseite. Durch die Wucht der Kollision wurde der Wagen der Frau in zwei parkende Autos geschleudert. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro. Gegen den Dortmunder wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Erstmeldung 11.37 Uhr: Lindemannstraße war bis 9.50 Uhr komplett gesperrt

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren gegen 6.35 Uhr an der Kreuzung Lindemannstraße / Kreuzstraße ein VW Polo und ein BMW zusammengeprallt - aus welchen Gründen, ist noch nicht bekannt. Dabei verletzten sich zwei Menschen, einer schwer und einer leicht. Weitere Informationen zu den Verletzten gibt es noch nicht.

Für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme war die Lindemannstraße über drei Stunden komplett gesperrt. Die beiden Unfallwagen mussten abgeschleppt werden, außerdem wurden durch den Unfall auch zwei geparkte Autos beschädigt. Gegen 9.50 Uhr wurde die wichtige Verkehrsachse teilweise wieder freigegeben, erst gegen 10.10 Uhr lief der Verkehr wieder normal.

Im Berufsverkehr kam es wegen der Sperrung zu einem Verkehrschaos. Autofahrer versuchten, über die zugeparkten Straßen des Kreuzviertels die Unfallstelle zu umfahren, was dort wiederum für Staus sorgte. Eine Anwohnerin berichtet, dass sie wegen des Rückstaus gar nicht aus ihrem Innenhof herauskam.

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