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Wegen Bauarbeiten

Autofahrer ärgern sich über Stau auf Sythener Straße

SYTHEN Wer im Moment von Sythen nach Lavesum, womöglich zur Autobahnauffahrt A43 fahren will, muss einen Umweg in Kauf nehmen. In umgekehrter Richtung sorgt eine Baustellenampel für Unmut bei den Autofahrern.

Autofahrer ärgern sich über Stau auf Sythener Straße

Ein Leser fotografierte den Stau vor der Ampel.privat Foto: Foto: privat

Die direkte Verbindung von Sythen nach Lavesum ist gesperrt, weil der Landesbetrieb Straßenbau NRW im Kreuzungsbereich der Sythener Straße/Münsterstraße die Fahrbahndecke saniert. Die Arbeiten haben am Montag (23. Oktober) begonnen und werden vermutlich vier Wochen andauern. Danach folgen weitere Bauabschnitte. In die Erneuerung investiert das Land 1,4 Millionen Euro.

Obwohl wegen des schlechten Straßenzustands von den Verkehrsteilnehmern herbeigesehnt, hat die Baustelle bereits für ersten Unmut gesorgt. Ein Leser der Halterner Zeitung dokumentierte mit einem Foto, dass sich der Verkehr vor einer eingerichteten Baustellenampel zu Stoßzeiten staut. Es habe sich eine Autoschlange gebildet, die von der Autobahnabfahrt der A43 bis zum Kreuzungsbereich Sythener Straße/Münsterstraße gereicht habe.

Keine Antwort vom Landesbetrieb

Der Landesbetrieb Straßenbau war Donnerstag trotz mehrfacher Kontakte mit der Redaktion nicht in der Lage, zu beantworten, ob die Ampelphasen optimiert werden können, um solche Staus zu verhindern.

Gastronom Peter Tuschmann vom Biker-Treff Drügen Pütt an der Münsterstraße und seine Nachbarn haben derweil ganz andere Sorgen. In seinem Haus misst mittlerweile ein Spezialgerät die Erschütterungen, die durch die Bauarbeiten vor seiner Haustür entstehen.

Schweres Gerät
Bei den Sanierungsmaßnahmen an der Straße setzt der Landesbetrieb so schweres Gerät ein, dass die Anwohner die übertragenen Vibrationen auf ihre Gebäude deutlich spüren konnten. „Man bekommt Angst. Es rappelt mächtig im Gebäude. Dabei sind wir an schwere LKW, die an unserem Haus vorbeifahren, gewöhnt“, beschrieb Peter Tuschmann die Lage im Gespräch mit der Redaktion.

Der Landesbetrieb habe sich aber sofort bereit erklärt, ein Messgerät aufzustellen, um so größeren Schäden vorzubeugen. Erstaunlich findet Peter Tuschmann, dass es in seinem bald 200 Jahre alten Fachwerkhaus mit stabilem Gewölbekeller und dicken Mauern weniger wackelt, als im neueren Teil des Anwesens.

Für Verkehrsteilnehmer sei es zurzeit kompliziert, den Parkplatz seiner Gaststätte zu erreichen. Kradfahrer seien aber zu dieser Jahreszeit nicht mehr so häufig unterwegs. „Vielleicht ziehen wir unsere Winterpause vor“, denkt Peter Tuschmann über eine Anpassung an die Baustellensituation nach.

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