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Am Schloss Sythen

Der Sythener Krippenweg ist einen Besuch wert

Sythen Der Krippenweg auf dem Sythener Schlossgelände lädt die Besucher zum Innehalten und Nachdenken ein. Die Geschichte von Maria und Josef wird hier kreativ in Szene gesetzt.

Der Sythener Krippenweg ist einen Besuch wert

Ein Doko-Damenkränzchen steuerte eine Krippe aus Spielkarten bei. Foto: Foto: Silvia Wiethoff

70 Krippen von der Miniaturausgabe bis zur meterhohen Variante sind am Schloss Sythen ausgestellt. Wilhelm Haverkamp, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Sythen, eröffnete den Krippenweg am Sonntagnachmittag. Er bedankte sich bei den Organisatoren Bärbel und Hermann Farwick, bei der Rentnerband und vielen weiteren freiwilligen Helfern für tatkräftige Unterstützung. Musikalisch stimmungsvoll begleitet wurde die Veranstaltung, die leider unter der feucht-kalten Witterung litt, vom Posaunenchor der evangelischen Kirche. Wer sich durchgefroren fühlte, konnte sich zum Glück bei Kaffee und Glühwein wieder aufwärmen.

„Ich bin total glücklich. Es wurden so viele Krippen zur Verfügung gestellt, die eine ganz besondere Ausstrahlung haben“, freute sich Bärbel Farwick, die sich ebenfalls im Förderverein Schloss Sythen engagiert. Am fünften Krippenweg in Sythen hätten sich diesmal nicht nur die Kindergärten, Schulen oder Nachbarschaften beteiligt. Zu den vielen Einzelpersonen, die eine Idee zum Projekt beisteuerten, gehörten auch viele Neubürger. Sie wollen offensichtlich nicht nur im Ortsteil wohnen, sondern sich auch in die Gemeinschaft einbringen.

Stimmungsvoll

Bärbel Farwick führte am Sonntag die ersten Besucher über den Waldweg rund um das Schlossgelände, wo die Krippen nun bis zum 11. Januar für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen. Eine ganze Reihe werden durch alte Schätze aus der Vergangenheit geschützt und gleichzeitig dekorativ in Szene gesetzt. So finden sich Figuren in Waschkörben aus Weidenholz wieder, die Bärbel Farwick vom Dachboden holte. An anderer Stelle stehen Maria und Josef in einer Kiste, die aus dem Nachlass von „Tante Hannah“ stammt, die einen Krämerladen im Dorfkern betrieb. Die einmarschierenden Amerikaner hatten darin Maschinenpistolen transportiert, ist überliefert. Jetzt dient das Behältnis einem friedfertigen Zweck. Für Schmunzeln sorgt der Dokoclub „Krippe voll“. Bube, Dame, König sind in ganz neuen Rollen zu bewundern. Ein Besuch des Krippenweges ist lohnenswert.

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