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Schließung droht

Kita in Haltern-Sythen muss dringend ausgebaut werden

SYTHEN Das Landesjugendamt hat bei einer Prüfung der Einrichtung kürzlich festgestellt, dass die im August 2015 eröffnete DRK-Juniorkita in Haltern-Sythen zu wenig Räume habe. Dies könnte dazu führen, dass sie als Kita geschlossen werden muss.

Kita in Haltern-Sythen muss dringend ausgebaut werden

Veränderungen stehen bei der DRK-Juniorkita am Brinkweg ins Haus. Foto: Foto:Holger Steffe

Die DRK-Juniorkita, die von der Stadt Haltern gebaut wurde und sich in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreis Recklinghausen befindet, war zunächst lediglich als Übergangslösung gedacht.

Für den Fall, dass sie eines Tages aufgrund mangelnden Bedarfs nicht mehr als Kita genutzt werden sollte, könnte die nebenliegende Grundschule St. Joseph von den Gebäudemodulen profitieren und diese nutzen. Derzeit sind in der DRK-Juniorkita zwei Gruppen untergebracht – eine Ü-3-Gruppe und eine U-3-Gruppe. Insgesamt werden hier 35 Kinder betreut.

Bei der Jahreshauptversammlung des DRK im Kreishaus in Recklinghausen kündigte der Vorsitzende Michael Vaupel vergangene Woche an, dass ein Umbau der Einrichtung notwendig werde. „Das Landesjugendamt hat kritisiert, dass es zu wenig Räume gibt“, erklärte Vaupel auf Nachfrage. „Ein Bewegungsraum und ein Mehrzweckraum müssten angebaut werden“, hieß es. Auch ein Personalraum könnte erforderlich werden.

Gespräche laufen bereits
Aus bautechnischen Gründen ist eine Aufstockung des Moduls nach Angaben des DRK-Kreisvorsitzenden allerdings nicht möglich. „Höchstens ein Vorbau in Richtung Parkplatz wäre realisierbar.“

Diese Erweiterung müsste dann allerdings die Stadt Haltern errichten. Stadtsprecher Georg Bockey bestätigt auf Nachfrage, dass es dazu bereits Kontakte zwischen der Stadt, dem Landesjugendamt und dem Träger DRK gibt. „Allerdings befinden sich diese noch in einer Vorstufe“, so Bockey: „Konkrete Planungen gibt es bisher noch nicht.“

DRK-Kreisvorsitzender Michael Vaupel geht davon aus, „dass der Bedarf an Kindergartenplätzen in Sythen auch weiterhin hoch bleiben wird“. Die Erweiterungsmaßnahme sei damit wohl unumgänglich. Eine Realisierung der notwendigen Arbeiten hält Vaupel allerdings erst im Zeitraum 2019/20 für möglich.

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