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Erleuchtung für die Burg wird teuer

HEEK. Eine Fachfirma stellt dem Planungsausschuss am Mittwochabend ein Lichtkonzept für verschiedene Gebäude in Heek vor.

Erleuchtung für die Burg wird teuer

Wie die angestrahlte Kirche auf dem Burggelände aussehen könnte, präsentierte Willi Kock von der Firma Elanko bereits Anfang des Jahres vor Ort. Foto: Mareike Katerkamp

Von Mareike Meiring
Erste konkrete Planungen dazu, wie einzelne Gebäude auf der Burg angestrahlt werden könnten, stellt die Firma Elanko am Mittwoch, 6. Dezember, im Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Denkmalpflege vor. Hintergrund ist das Dorfentwicklungskonzept für den Ort.

Bereits Anfang 2017 hatte die Firma die Kirche probeweise von mehreren Standorten aus angeleuchtet. Im Anschluss beauftragten die Ausschussmitglieder die Verwaltung, ein Gesamtkonzept erstellen zu lassen sowie Fördermöglichkeiten zu prüfen. In der Verwaltungsvorlage heißt es nun, dass „eine Förderfähigkeit nicht ausgeschlossen ist“. Um allerdings auch die Planungen zu fördern, wäre ein besonderes Vergabeverfahren nach „Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen“ (VOF) nötig.

Verzicht auf Vergabeverfahren

Darauf verzichtete die Verwaltung allerdings, da das Verfahren „sehr aufwendig“ sei und „das Interesse der Planungsbüros aufgrund der geringeren Auftragssumme aus Erfahrung sehr gering sein wird“. Daher wurde der Auftrag an die Firma Elanko vergeben. Auf Grundlage deren Planung soll nun der Förderantrag gestellt werden. Die Firma schätzt die Kosten für die Beleuchtung von insgesamt neun Gebäuden auf knapp 79.000 Euro. Der größte Posten mit 21.000 Euro ist für die Beleuchtung der Kirche vorgesehen. Im Haushalt 2017 sind für das Konzept 30.000 Euro eingeplant.

Wann das Konzept umgesetzt wird, ist noch unklar. Eigentlich sollte als erstes die St.-Peter-und-Paul-Kirche beleuchtet werden. Das ist aber wohl nicht vor Beginn der Sanierung möglich, die frühestens 2018 vorgesehen ist. Deshalb hatte die Verwaltung angeregt, mit einem anderen Gebäude zu starten – das Lange Haus, die Alte Schule oder das Haus Hugenroth.

Windenergieanlagen
Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen mehrere geplante Windenergieanlagen. Drei davon sind von der Bürgerwind Schöppingen-Ramsberg GmbH geplant und sollen in unmittelbarer Nähe zur Grenze nach Heek stehen. Eine andere plant die Bürgerenergiegesellschaft Südahler Mark in Ahle mit einer Gesamthöhe von rund 180 Metern.

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