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Fußball: Landesliga 4

Ein Sieg ist Pflicht für den SV Herbern

Herbern Den SV Herbern erwartet am Sonntag eine ungeliebte Aufgabe: Auswärtsspiel. In der Fußball-Landesliga ging das in der laufenden Saison meist schief. Aber es gibt Hoffnung: Der Gegner ist auswärts noch schlechter als Herbern.

Ein Sieg ist Pflicht für den SV Herbern

Dennis Kaminski (r.) ist eine Option für das Spiel des SV Herbern in Coesfeld. Foto: Greis

Zum Auftakt der Rückrunde erwartet Eintracht Coesfeld den SV Herbern. Herbern ist Sechster, Coesfeld mit drei Punkten abgeschlagener Tabellenletzter. Nachbarn sind beide in der Auswärtstabelle. Hier ist der SVH mit vier Zählern Vorletzter, die Eintracht ist noch punktlos. „Ein Sieg ist Pflicht und so gehen wir das Spiel auch an“, sagt Herberns Trainer Holger Möllers und fordert nach dem 1:0 in Ahaus am 6. Spieltag den zweiten Auswärtssieg. Er habe unter der Woche im Training die entsprechenden Reizpunkte gesetzt. „Da ging es richtig zur Sache“, sagt Möllers.

Sein Gegenüber Sebastian Scheinig macht sich trotz der Auswärtsschwäche der Gäste keine Illusionen: „Darauf können wir uns nicht verlassen und vorab sagen: Wir gewinnen das in jedem Fall. Wir stehen schließlich mit drei Punkten abgeschlagen am Tabellenende.“ Die Saison hat er aber auch noch nicht abgeschenkt. „So lange es rechnerisch möglich ist, die Klasse zu halten, geben wir nicht auf“, übt sich Scheinig in Zweckoptimismus. Er erwartet ein gut eingestelltes und kampfstarkes Herberner Team.

Mut machen ihm neue Optionen in seinem Kader: „Marius Borgert hatte gegen Burgsteinfurt einen Kurzeinsatz. Er war zehn Wochen verletzt, kann noch nicht bei 100 Prozent sein, aber es ist gut, dass er wieder dabei ist“, sagt Scheinig über den Stürmer. In Andre Dumpe fürs Mittelfeld und Alexander Lanfer in der Abwehr sind zuletzt weitere verletzte Spieler wieder fit geworden. „Wir sind nicht nur die drei Punkte wert, die wir derzeit haben. Wir haben durch individuelle Fehler viele Punkte verloren“, sagt Scheinig. So zuletzt auch bei der 1:2-Niederlage gegen Burgsteinfurt. Ein Eigentor von Keeper Tim Herbstmann sorgte Minuten vor dem Ende für die Niederlage.

Bröer vor Comeback

Bei der 1:2-Niederlage im Kreispokal nicht dabei, aber in der Woche zuvor beim 0:0 gegen Senden im Kader, könnte Tim Bröer nach Verletzung sein Comeback für den SVH geben. Auch Dennis Kaminski wird im Kader stehen. Fehlen werden die verletzten Philipp Dubicki und Simon Mors. Daniel Krüger ist im Urlaub.

Holger Möllers will in jedem Fall nicht nur in Coesfeld gewinnen: „Aus den letzten beiden Spielen wollen wir sechs Punkte“, blickt Möllers auch auf das letzte Spiel des Jahres in Herbern gegen den 14. Westfalia Gemen am Sonntag, 10. Dezember.


Anpfiff: Sonntag, 14.15 Uhr, Kunstrasen, Reiningstraße 12, 48653 Coesfeld

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