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Akku statt Benzin

Kraftlose Leise-Schneider

Kirchhellen Lautstarke Laubbläser oder Kettensägen nerven. In Kirchhellen probiert man derzeit akkubetriebene Alternativen aus. Mit Erfolg?

Kraftlose Leise-Schneider

Beim Heckenschneiden trägt Marcel Stock den Akku auf dem Rücken. „Das geht, aber bei Bodenarbeiten wäre der Rucksack sehr störend“, sagt er. Foto Hoffmann

Eine wirkliche Alternative sind die Akku betriebenen Gartengeräte zu den altbewährten Benzinern noch nicht. „Sie sind nicht wirklich alltagstauglich“, zieht Peter Lackmann vom Fachbereich Umwelt und Grün der Stadt Bottrop nach einwöchiger Testphase das Fazit. „Die Leistung ist einfach nicht dieselbe und der Akku hält auch nicht so lange. Bei den mit Benzin betriebenen Geräten kann man schnell nachtanken. Wenn aber der Akku leer ist, ist er leer. Dann kann nicht gearbeitet werden“, erklärt er das Problem. Dazu komme, dass die neue Technologie auch einiges kostet.

Für die leisere und Schadstoff ärmere Variante zahlt man schon mal das Doppelte. Dafür ist die Leistung geringer, außerdem muss man bei großen Geräten einen über zehn Kilogramm schweren Akku auf dem Rücken tragen. „Beim Heckeschneiden geht das, aber bei Bodenarbeiten ist das sehr störend“, sagt Marcel Stock, der schon zehn Jahre Berufserfahrung als Gärtner bei der Stadt hat. Ersetzen kann die neue Technologie die alte im Moment seiner Meinung nach noch nicht. „Für sensible Gebiete wie Friedhöfe, Stadtparks oder an Schulen sind die Geräte sicherlich die Zukunft, aber bis sie wirklich eingesetzt werden können, dauert es wohl noch ein bisschen.“

So lange müssen sich die Kirchhellener noch gedulden und sich mit Lärm und Benzingeruch abfinden.

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