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Bei Hildegard Wischnewski

Legdener Weihnachtshaus leuchtet

LEGDEN Mit einer Lichterkette fing vor Jahren alles an. Heute strahlen und leuchten Rentiere und Schneemänner im Vorgarten von Hildegard Wischnewski. Für viele Kinder steht fest: Hier muss der Weihnachtsmann wohnen.

Legdener Weihnachtshaus leuchtet

Ein weihnachtlicher Hingucker: der Vorgarten von Hildegard Wischnewski. Foto: Markus Gehring

Wer über den Fliegenmarkt nach Legden hineinfährt, dem zaubert der Anblick automatisch ein Lächeln ins Gesicht. Und so mancher Autofahrer, so erzählt es Hildegard Wischnewski, hält auch schon mal an, um sich den Weihnachtszauber genau anzusehen.

„Ich mache das vor allem wegen der Kinder“, sagt die Legdenerin. Wenn sie staunend vor ihrem Garten stehen, sich zum Nikolaus auf den Stuhl setzen, fotografieren lassen und gar nicht wieder wegwollen, dann freut sie sich. Auch ihre Enkelkinder Lee-Ann und Kiano sind jedes Jahr wieder begeistert. Deshalb gibt es bei ihr nicht nur viele Lichterketten, sondern auch viele, viele Figuren. Der Nikolaus klettert die Hauswand zum Kamin hoch, Rentiere ziehen ihren Schlitten über die Hecke, Vogelkäfige hängen im Baum – es gibt viel mehr zu entdecken.

Drei Wochen Aufbau

Rund 25 Jahre ist ihr Haus in der Adventszeit eine echte Attraktion. Fast drei Wochen, so erzählt Hildegard Wischnewski, ist sie mit dem Aufbau beschäftigt, „so zwei, drei Stunden am Tag.“ Für sie ist es die beste Einstimmung auf das Weihnachtsfest: „Das macht mir einfach Spaß.“

In jedem Jahr fällt die Dekoration etwas anders aus, immer wieder mal kommt etwas Neues dazu. In diesem Jahr sind es Lichterstäbe, die das Bild von fallenden Schneeflocken vermitteln. „Manchmal fragen Leute schon im August schon nach der Weihnachtsbeleuchtung“, erzählt sie. In diesem Jahr hat sie sogar schon etwas früher die Kisten mit der Dekoration hervorgeholt. Der benachbarte Laden Bont Trödel hatte am 17. November zu einem kleinen Adventsmarkt zugunsten der Organisationen „Dienst am Nächsten“ und „Herzkranke Kinder“ eingeladen. „Da war richtig was los“, sagt Hildegard Wischnewski. Ein Höhepunkt war mit Einbrechen der Dunkelheit das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung. „Das war ein echter Wow-Moment.“

Plätzchenbacken

Für die Legdenerin macht der Weihnachtswahnsinn natürlich nicht an der Haustür halt. Auch drinnen ist alles liebevoll dekoriert. Noch eines gehört für sie zur Adventszeit dazu: Plätzchenbacken. Und weil die so lecker und bei Freunden und Verwandten begehrt sind, das verrät Enkelin Lee-Ann, backt sie die ersten schon im Oktober. Klein und wenig – wenn es um Weihnachten geht, ist das für Hildegard Wischnewski keine Option.

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