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Industriepark A31

Verträge mit zwei Firmen

Legden Es ist ruhig geworden um den Industriepark A31. Von der Firma Stapelbroek aus sieht man auf Erdberge und Ödland. Das soll sich ändern.

Verträge mit zwei Firmen

Noch ist Stapelbroek (l.) die einzige Firma im Industriepark A 31. Auf dem Streifen bis zur Autobahn (r.) können sich weitere Betriebe ansiedeln. Foto: Ronny von Wangenheim

Zwei weitere Firmen haben Verträge mit dem Zweckverband Industriepark A 31 abgeschlossen. Das bestätigt Bürgermeister Friedhelm Kleweken auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Um welche Firmen es sich handelt, will er aber noch nicht sagen.

Nur so viel: Beide Firmen kommen aus der Region. Eine der Firmen wird sich auf 16.000 Quadratmetern ansiedeln, die andere auf 9000 mit einer zusätzlichen Option auf weitere 5000 Quadratmeter. Baubeginn könnte, so Friedhelm Kleweken, ab dem Frühjahr sein. Damit sind jetzt rund 50.000 Quadratmeter, also fünf Hektar vermarktet. 30.000 Quadratmeter sind noch frei.

Erweiterung startet

Währenddessen laufen bereits die Vorbereitungen für eine Erweiterung um rund 18 Hektar. Hier laufen die ökologischen Gutachten mit Artenschutzuntersuchungen, die über alle Jahreszeiten hinweggehen müssen. Der Bebauungsplan könnte im Herbst 2018 verabschiedet werden.

Diese Fläche liegt an der B 474 in Richtung Legden und schließt an das Gelände der Firma Stapelbroek an, die sich bereits einen großen Teil gesichert hat.

Stapelbroek war im Januar als erster in den Industriepark gezogen – das allerdings schon, während noch die Erschließungsarbeiten liefen. Seither tat sich nicht viel. Ursprünglich hatte Bürgermeister Kleweken als Vertreter des Zweckverbands bereits für den Sommer neue Vertragsabschlüsse angekündigt. Gab es nicht genügend Interessenten? „Nein“, sagt der Vorsitzende der Zweckverbandsversammlung. “Gewerbeflächen sind knapp geworden, da will man genau wissen, ob man die Betriebe haben will. Wir schauen genau hin.“ So wurde schon einigen Interessenten abgesagt. Autohöfe und Tankstellen, die sich gerne in der Nähe von Autobahnen ansiedeln, hatten zum Beispiel keine Chancen.

Industrie statt Handwerk

Ansiedeln soll sich auch nicht der kleine Handwerksbetrieb, sondern größere Industriefirmen, vorzugsweise aus der Region. Es gibt weiter Gespräche. Friedhelm Kleweken: „Wir gehen davon aus, dass der Abschnitt im Frühjahr/Sommer 2018 vermarktet ist.“

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