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Fußball: Kreisliga A

Alstedde siegt im Derby, Niederaden erlebt Debakel

Lünen Das Lüner Lokalderby zwischen dem VfB Lünen und dem SV BW Alstedde in der Fußball-Kreisliga A Dortmund 2 entschieden die Blau-Weißen mit 3:1 für sich. Alle drei Treffer fielen in der ersten Halbzeit innerhalb von nur sieben Minuten (!).

Alstedde siegt im Derby, Niederaden erlebt Debakel

Engin Cömert (l.) und seine Lüner verloren gegen Brackel unglücklich mit 1:3. Foto: Foto: Goldstein

Fußball, Kreisliga A2 Dortmund
BV Brambauer-Lünen II - ÖSG Viktoria 08 Dortmund (abgesagt)

Lüner SV II - SF Brackel 61 3:4 (1:3)

Passend zu den äußerlichen Bedingungen am Sonntag erwischte es die Lüner zu Beginn der Partie kalt. Nach 26 Minuten lagen die Gäste bereits mit 3:0 vorne. „Wir haben das Spiel in den ersten 30 Minuten verloren, die Gegentore waren unnötig“, sagte LSV-Trainer Kadir Kaya.

Nach dem frühen Schock erholte sich Lünen aber, besorgte noch vor der Pause den Anschlusstreffer zum 1:3. Murat Büyükdere erzielte in der 40. Minute seinen 21. Saisontreffer.

Nach der Halbzeit drückte der LSV dann auf den Ausgleich, hatte das Spiel komplett in der Hand. Nach dem Gegentreffer zum 1:4 in der 77. Minute war der Drops in Schwansbell jedoch endlich gelutscht. Die beiden Treffer von Hakan Uzun (79.) und Ilja Petreian (89.) waren nur noch Ergebniskosmetik. „Schade, dass wir uns nicht belohnt haben“, so Kaya weiter.

Team und Tore
LSV:
Acar – Gülec, Nagler (46. Cömert), Akman (54. Petreian), Oguz, Bayram (66. Fofana), Uzun, Büyükdere, Röll, Cirak, Osmani.
Tore: 0:1 Haslsteiner (6.), 0:2 Gabor (19.), 0:3 Uhlich (26.), 1:3 Büyükdere (40.), 1:4 Uhlich (77.), 2:4 Uzun (79.), 3:4 Patreian (89.)

SG Alemannia Scharnhorst - SV Preußen Lünen 1:1 (1:0)

Die Preußen boten unterm Strich eine gute Leistung. In der Anfangsphase erspielte das Team von Trainer Steven Koch sich gute Möglichkeiten. Unter anderem scheiterten aber Maik Frenzel und Daniel Diesner. Im Gegenzug ging Scharnhorst durch ein Eigentor von Tom Meier in Führung. „Da mache ich ihm keinen Vorwurf. Der Ball konnte nicht vernünftig geklärt werden. Scharnhorst hat voll abgezogen und Tom hatte leider seinen Fuß dazwischen“, resümierte Koch.

Seine Mannschaft nahm sich danach vor, in der Defensive stabiler zu stehen, was ihr auch glückte. Nach der Pause machten die Preußen vorne weiter Druck. Nach einem Foul an Frenzel hämmerte Dennis Schulz das Leder dann nach einem Freistoß aus 18 Metern ins untere rechte Eck – 1:1. „Wir sind mit dem Punkt sehr zufrieden“, sagte Koch abschließend. Die besseren Chancen erspielte sich der SVP und hätte durchaus drei Punkte mitnehmen können.

Team und Tore
SVP:
Glaap – Goebel, Diesner, Meier, Ojo, Frenzel (85. Herrmann), Adamsky, Schulz, D. Serges (55. Kleine-Bernink), S. Serges, Nowak (36. Studnicka).
Tore: 1:0 Meier (ET, 28.), 1:1 Schulz (67.)

VfB Lünen - BW Alstedde 1:3 (0:3)

Die besseren Torchancen zu Beginn der Partie hatte der Gastgeber, der insgesamt fünf hochkarätige Möglichkeiten hatte. Doch Tim Gehrmann und Christian Voßschmidt mit jeweils zwei Chancen sowie Justin Schulze Weiling scheiterten. „Der VfB Lünen war die ersten Minuten ziemlich am Drücker. Wir hatten Schwierigkeiten uns mit den Platzverhältnissen anzufreunden“, sagte BWA-Trainer Andreas Hermes.

Dann gab es eine strittige Szene, in der BWA-Keeper Thorben Krause Schulze Weiling im Strafraum foulte. Doch der Schiedsrichter gab keinen Elfmeter. „Er hat ihn definitiv getroffen. Leider gab es aber keinen Elfmeter für uns. Fast im Gegenzug haben wir dann die Gegentreffer kassiert“, resümierte VfB-Trainer Mark Bördeling. Auch Hermes sah, dass Krause an Schulze Weiling dran war: „Ich glaube aber, dass der Schiedsrichter den Vorteil hat gelten lassen. Denn ein anderer VfB-Spieler hätte danach ins leere Tor schießen können.“

Stattdessen schlugen die Süder aber kein Profit. Alstedde konterte stark, nutzte gute Spielzüge, um zum Torerfolg zu kommen. Albert Juric war es, der sein Team in der 34. Minute zum 1:0 schoss. Nur sechs Minuten später konterte BWA wieder stark – und wieder war es Juric, der vollendete (2:0). Diesmal waren es nur wenige Sekunden später, als Mario Stojak zum 3:0 erhöhte. „Das hat Alstedde schon wirklich stark gemacht. Das muss man neidlos anerkennen. Wir sahen da nicht gut aus, waren völlig unsortiert“, sagte Bördeling.

Nach der Pause legte Alstedde seinen Fokus auf die Defensive und stand hinten sicher. Der VfB Lünen hatte nicht mehr die Möglichkeit zu größeren Chancen zu kommen. Nur Gehrmann nutzte eine Unaufmerksamkeit kurz vor Spielende und verkürzte auf 1:3. „Wir haben uns erfolgreich für die Hinspielniederlage revanchieren können“, freute sich Hermes.

Teams und Tore
VfB:
Knoblich - Schulze Twenhöven, Skubich (46. Cam), Steinhofer, Gehrmann, Heinrich (61. Linz), Voßschmidt, Weis, Hilkenbach, Schulze Weiling (71. Niggemann), Schmidt.
BWA: Krause - Kirchhoff, Ekici, Cicek (74. Audehm), Juric (46. Röll), Stojak (90. Möllmann), Höckh, Markowski, Koczy, Klaschik, Hartmann.
Tore: 0:1, 0:2 beide Juric (34., 40.), 0:3 Stojak (41.), 1:3 Gehrmann (84.)

Kreisliga A2 Unna/Hamm

SSV Mühlhausen II - TuS Niederaden 6:1 (2:1)

Für Trainer Stefan Urban war bereits vor Anpfiff klar, dass die Aufgabe beim SSV Mühlhausen II sehr schwierig wird. „In unserer jetzigen Verfassung wird jedes Spiel für uns schwierig“, sagte er. Seine Mannschaft war in Mühlhausen deutlich unterlegen, machte zu viele Fehler. Bereits nach sechs Minuten geriet der TuS in Rückstand. Nur wenig später erhöhte der Gastgeber bereits auf 2:0. Niederadens Patrick Neumann gelang es per Foulelfmeter auf 1:2 zu verkürzen (30.). So blieb Niederaden bis zur Pause noch im Spiel.

Doch nach dem Seitenwechsel ging das Team völlig unter. Mühlhausen II drehte auf, erspielte sich eine Chance nach der anderen und netzt schnell zum 3:1 ein. Zwischen der 70. und 80. Spielminute hatte der Gastgeber seine spielstarke Phase, erzielte dort seine restlichen drei Tore. Für Niederaden war es die siebte Saisonniederlage. Im letzten Saisonspiel empfängt der TuS am Sonntag, 10. Dezember, noch einmal den PSV Bork.

Team und Tore
TuS:
Möller – Gotthardt (68. Hilgert), Gastmeister, Hans, Katlun (54. Williamson), Neumann, Hans, Wiggers, Kowalski, Schulze Beckinghausen, Dvorak (74. Genter).
Tore: 1:0, 2:0 beide Berisa (6., 29.), 2:1 Neumann (Strafstoß, 30.), 3:1 Grebe (55.), 4:1 Berisa (73.), 5:1 Deutz (74.), 6:1 Akman (80.)

PSV Bork - W. Wethmar U23 2:3 (1:1)

„Der Sieg war verdient, weil wir heute ein bisschen mehr wollten. Es war aber kein gutes Spiel. Beide haben mit langen Bällen agiert“, sagte Wethmars Spielertrainer Philipp Bremer. Borks Trainer Ingo Grodowski stimmte zu: „Von der ersten bis zur 90. Minute war nicht der richtige Wille da, um unbedingt das Spiel zu gewinnen.“

Für das Highlight sorgte Yevheniy Kuruts. Er zog zehn Minuten vor dem Abpfiff aus gut 30 Metern ab – der Ball prallte von der Latte unglücklich an den Rücken von Jens Haarseim, der mit einer Parade versucht hatte, an den Ball zu kommen, und von dort ins Tor. Es war die Vorentscheidung zum 3:1 für Wethmar, auch wenn Borks Stürmer Sebastian Kramzik in der Nachspielzeit noch das 2:3 erzielte.

Viel lief bei Wethmar in der Anfangsphase über Kai Schincks linke Seite. Die direkte Antwort verpasse Lennard Langenkämper, der Schincks Ecke über das Tor setzte. Wethmar kam dann aber doch zum Ausgleich: Niklas Lohölter flankte von rechts, Hane legte quer auf Fleming Orlowski, der aus kurzer Distanz traf. Nach der Pause war Alexander Lohölter für das Wethmarer 2:1 verantwortlich, war aber nur das letzte Glied einer Kette – ein schön herausgespielter Angriff über Schincks linken Flügel. „Wir haben nicht viele Chancen gehabt, die aber genutzt“, sagte Bremer.

Team und Tore
TWW: Dvorak – A. Lohölter, Langenkämper, Nagel, Orlowski (61. Witte), Bremer (80. N. Pella), Jankort, Kuruts, Schinck (83. Rath), N. Lohölter, Hane
Tore: 1:0 (15.), 1:1 Orlowski (26.), 1:2 A. Lohölter (54.), 1:3 Kuruts (77.)

GS Cappenberg - SV Langschede (abgesagt)

Lünen Lange Zeit unklar war, ob die Westfalenliga-Kicker des Lüner SV am Sonntag gefordert sind. Eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn kam dann die Absage. Der Rasenplatz in Schwansbell war unbespielbar. Ähnlich sah es für die Spieler des GS Cappenberg und BV Brambauer aus.mehr...

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