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Fußball

Auf dem Boden bleiben

Wethmar Das wird ein harter Brocken für die Elf von Simon Erling: Bezirksligist Westfalia Wethmar reist am Sonntag zum Team der Stunde der Liga. Beim FC Nordkirchen sind Luftduelle aber keine Option für die Wethmarer.

Auf dem Boden bleiben

Wethmars Rene Harder war zuletzt verletzt. Im schwierigen Auswärtsspiel beim FC Nordkirchen könnte der Verteidiger wieder in die Stammelf rücken. Foto: Foto: Schröer

Vier Siege aus den vergangenen fünf Spielen: Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen ist derzeit kaum zu stoppen. Nach den jüngsten Erfolgen ist die Mannschaft von Nordkirchens Trainer Issam Jaber auf den vierten Tabellenplatz geklettert. Am Sonntag, 12. November, reist Westfalia Wethmar zum FCN. „Nordkirchen hat für mich eine der besten Mannschaften der Liga“, sagt Wethmars Coach Simon Erling. Vom Torwart über Defensive und Mittelfeld bis in den Sturm stecke enorme Qualität im Team vom Schlosspark.

Gerade im Bereich der Körpergröße habe Erling in seinem Team Nachteile im Vergleich zu den Kickern des FC Nordkirchen ausgemacht. „In der Luft werden wir nicht viel holen, denke ich. Wir wollen über das Kurzpassspiel kommen“, sagt Erling und lässt sich schon einmal ein wenig in die Karten schauen. Personell fischt Erling allerdings noch im Trüben. Viele Fragezeichen gibt es derzeit noch. Mit fünf Spielern kann der Wethmarer Trainer am Sonntag aber definitiv nicht planen: Bendix Wagner, Alexander Podszuck, Gianluca Kösling (alle verletzt), Tim Holz (krank) und Patrick Schöpf (Sperre). Zurückkehren werden dafür Rene Harder und Kevin Klink. Beim FC Nordkirchen ist die Ausfallliste derweil nicht so lang. Einzig Daniel Eroglu, ehemaliger Spieler von GS Cappenberg, wird nicht auflaufen können. Ansonsten hat Jaber, der bisher eine starke Saison mit seinen Nordkirchenern spielt alle Optionen zur Verfügung.

Jaber will den Erfolg aber nicht für sich alleine beanspruchen. „Das liegt ja nicht an mir. Es liegt an der Truppe“, sagt er. Zwei Komponenten sorgten für den momentanen Erfolgslauf, so Jaber: „Wir kennen unsere Laufwege. Jeder weiß, wo er zu stehen hat. Und dann ist da noch diese geniale Einstellung, die wir an den Tag legen. Das fängt schon im Training an.“ Die Einstellung soll es am Sonntag neben der spielerischen Qualität der Nordkirchener sein, die den fünften Sieg in Serie beschert. „Wir gehen in jedes Spiel rein und wollen gewinnen, zeigen von Beginn an Präsenz – das schafft diese Beständigkeit bei uns und der Glaube an uns selber wächst“, so Jaber weiter.


Anpfiff: Sonntag, 14.30 Uhr, Am Schloßpark, Nordkirchen

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