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Naturfotofestival Lünen 2017

Besucher sehen Verletzlichkeit und Kraft der Natur

Lünen Elf Ausstellungen mit über 1000 hochkarätigen Fotos und eine kleine Sensation – das 25. Internationale Naturfotofestival in Lünen überraschte gleich zu Beginn hunderte Besucher. In einer Fotostrecke haben wir die schönsten Festival-Eindrücke festgehalten.

Besucher sehen Verletzlichkeit und Kraft der Natur

Britta Jaschinski mit ihrem preisgekrönten Bild im Hintergrund. Sie appellierte bei der Preisverleihung, nicht wegzuschauen, sondern sich des großen Leides von Tieren bewusst zu werden, die oft Opfer von Vergnügungs- und Geltungssucht, Habgier und Aberglauben werden. Foto: Volker Beuckelmann

In einem erschütternden Bild „Konfisziert“ zeigt Britta Jaschinski auf dem Naturfotofestival 2017 zwei zu Fußschemeln degradierte Elefantenfüße. Und die konsumkritische Aufnahme ist in diesem Jahr eine von erstmals zwei preisgekrönten Fotografien.Die zweite stammt von Erlend Haarberg, trägt den Titel „Streit im Schnee“ und zeigt zwei kämpfende Schneehasen.

Die sechsköpfige Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass beide Bilder höchsten fotografischen Ansprüchen gerecht würden und in ihrer gegensätzlichen Aussage all das repräsentieren, was Naturfotografie sein kann und sollte.

„Bei Britta sind es seit über 20 Jahren kraftvolle Bilder, die einen berühren, nicht mehr loslassen und unter die Haut gehen. Sie führen uns unser menschliches Versagen, die Grausamkeiten, die wir an Tieren begehen, vor Augen“, beschrieb Moderator Florian Möllers das Werk von Britta Jaschinski. Sie rief die Gäste dazu auf, vor dem Leid der Tiere nicht wegzuschauen, die oft aus Profitgier ihr Leben lassen müssten.

Kraft und Verletzlichkeit

Kommentar der Wettbewerbs-Schirmherrin Prof. Dr. Beate Jessel (Bundesamt für Naturschutz): „Gerade in ihrem Zusammenwirken führen uns die beiden Siegerfotografien die Lebendigkeit und Kraft, aber auch die Verletzlichkeit unserer Natur vor Augen. Sie unterstreichen so die Verantwortung, die wir für den sorgsamen Umgang mit der Natur tragen, damit auch unsere Kinder ihre Vielfalt erleben können.“

Internationales Naturfotofestival Lünen 2017

Großes Interesse für die Siegerfotos: Erstmals in der 17-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbs wurden zwei Gesamtsieger als Europäischer Naturfotograf des Jahres 2017 prämiert: Britta Jaschinski mit ihren Foto zwei zu Fußschemeln degradierte Elefantenfüße. Erlend Haarbergs Bild „Streit im Schnee“ zeigt zwei kämpfende Schneehasen.
Großes Interesse für die Siegerfotos: Erstmals in der 17-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbs wurden zwei Gesamtsieger als Europäischer Naturfotograf des Jahres 2017 prämiert: Britta Jaschinski mit ihren Foto zwei zu Fußschemeln degradierte Elefantenfüße. Erlend Haarbergs Bild „Streit im Schnee“ zeigt zwei kämpfende Schneehasen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Die Ausstellung zum diesjährigen Wettbewerb Europäischer Naturfotograf 2017 wird noch bis zum 10.11. in der Galerie Hansesaal zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenfrei. Im Anschluss werden die prämierten Bilder auf eine dreijährige Tournee durch Deutschland und Europa gehen.
Gut besucht war beim Fotomarkt in der Rundturnhalle der Clean and Check-Service von zwei Kameraherstellern.
Gut besucht war der große Fotomarkt in der Rundturnhalle. Ob Kameras, Objektive, Stative, Taschen oder ein Clean und Check-Service von zwei Herstellern - für Fotobegeisterte gab es viele Angebote.
Britta Jaschinski (r.) sprach sich bei ihrer Preisverleihung dafür aus, nicht wegzuschauen, sondern sich des großen Leides von Tieren bewusst zu werden, die oft Opfer von Vergnügungs- und Geltungssucht, Habgier und Aberglauben werden.
In der Jugendkategorie bis 14 Jahre siegte Carlos Perez-Naval (r., 11) aus Spanien mit „Wir sind gar nicht so verschieden“.
Nach der Preisverleihung gab es für alle Akteure ein Gruppenfoto im Heinz-Hilpert-Theater.
Der Lüner Naturfotograf Klaus Nigge (vorne l.) startete zusammen mit dem Vorstandsteam vor 17 Jahren das erste GDT Naturfotofestival in Lünen und freute sich am Freitag bei der diesjährigen Eröffung über die große Resonanz.
Vor der Rundturnhalle gibt es bei einer Outdoor-Ausstellung während des Naturfotofestivals ebenfalls schöne Naturfotos zu sehen.
Und auch im Hansesaal werden bis Sonntag zahlreiche tolle Naturfotos präsentiert. Und das bei freiem Eintritt.

Über 1100 Fotografen aus 31 Ländern hatten fast 18.000 Aufnahmen eingereicht. Für die Jury war es nicht leicht, die 85 besten Bilder in acht Kategorien auszuwählen. Das Publikum zeigte sich bei der Preisverleihung begeistert von den auf einer Leinwand gezeigten Ergebnissen. Auch die Besucher der anschließenden Vernissage in der Hansesaal-Galerie lobten die hohe fotografische Qualität und die Themenvielfalt. So etwa Peter Strube (Lünen). Weniger gefiel ihm indes, dass bestimmte Bildbearbeitungen am PC erlaubt seien.

„Ich finde das Spiel mit Schärfe und Unschärfe schön. Nur was ich kenne, das kann ich lieben und schätzen“, lobte Monika Lawrenz (Mecklenburg-Vorpommern) das Festival.

Gut besucht waren der große Foto-Markt in der Rundturnhalle und viele Vorträge. So blickte Wildlife-Fotojournalist Klaus Nigge, der als Lüner die Veranstaltung in die Lippestadt brachte, bei seinem Vortrag „25 Jahre Naturfotofestival Lünen“ zurück und richtete auch den Blick nach vorn. Sein Anliegen: Die Beziehungen zwischen „Alten Hasen“ und jungen Naturfotografen gelte es zu vertiefen, damit alle voneinander profitieren.

„Alles perfekt gemacht“

Über die Macht der Bilder referierte Kathy Moran (USA), die Abenteuer ferngesteuerter Fotografie brachte Will Burrad-Lucas (GB) näher.

„Wir haben alles perfekt gemacht, keine Höhen und Tiefen. Es war ein durchgehendes Highlight“, lautet Karen Kortes Festival-Fazit. Die Geschäftsführerin der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) hätten auch die Neuerungen in diesem Jahr begeistert. Dazu gehörten etwa Simultanübersetzer, die die die Erläuterungen der Fotografen in verschiedene Sprachen übersetzten. Der Einsatz der Dolmetscher sei nicht günstig gewesen, dennoch könne sich Korte auch einen weiteren vorstellen.

Einige Fotografen stießen beim Publikum auf besonders positive Resonanz, berichtet Korte. Dem Briten Michael Kenna etwa schenkte es nach einem Vortrag über seine fotografische Reise stehende Ovationen. Den Fritz Steiniger Preis erhielt Jim Brandenburg für sein Lebenswerk. Der 71-jährige US-Amerikaner ist besonders für seine Arbeit mit Wölfen bekannt.

Die Ausstellung zum Wettbewerb ist bis zum 10. November in der Galerie Hansesaal zu sehen. www.gdtfoto.de

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