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Handball

"Cobras" sind Derbysieger - Die Ergebnisse

LÜNEN Und wieder heißt der Derbysieger SuS Oberaden. Fünf der letzten sechs Duelle gegen den ewigen Rivalen TuRa Bergkamen hat der SuS jetzt gewonnen. Am sechsten Spieltag hat es Landesligist VfL Brambauer verpasst, den zweiten Sieg der laufenden Handball-Saison nachzulegen. Die Brambauer Handballerinnen gehen beim BVB III leer aus.

"Cobras" sind Derbysieger - Die Ergebnisse

Fabian Lauber überragte mit zwölf Treffern für den Derbysieger SuS Oberaden.

Verbandsliga SuS Oberaden - Bergkamen 35:30 (15:16)

Vor rund 800 Zuschauern in der Römerberghalle boten sich beide Handball-Verbandsligisten am Freitagabend einen offenen Schlagabtausch. Alex Katsigiannis, Spielertrainer des SuS Oberaden, sagte nach dem 35:30 (15:16)-Erfolg seiner Mannschaft: „Bergkamen hat uns über 60 Minuten lang alles abverlangt. Ich bin überglücklich, dass wir trotzdem die beiden Punkte mitgenommen haben.“

Vor allem in der zweiten Halbzeit nahmen die „Cobras“ den Kampf an und drehten das Ergebnis, erarbeiteten sich sogar ein kleines Polster. „Ein Glück, sonst wäre es noch einmal eng geworden“, sagte Katsigiannis. Sein Team habe es geschafft, rechtzeitig den Schalter umzulegen. Allen voran gingen dabei Fabian Lauber, der mit zwölf Treffern am Freitag der entscheidende Mann war, und Keeper Börge Klepping, der wichtige freie Würfe parierte. Bergkamen machte mit seiner offenen 4-2-Deckungsformation dem SuS Oberaden lange Zeit das Leben schwer, nahm immer wieder die Rückraummitte und die Halben aus der Partie.

In der 42. Minute lag die Führung noch bei Bergkamen (23:21). Nach einigen Zeitstrafen verkürzte Katsigiannis dann zum 23:24. Die „Cobras“ waren dran: Lauber glich zum 24:24 aus. Die Halle tobte. Die erste Führung überhaupt im Spiel übernahm der SuS beim 26:25. Dann erarbeitete sich das Team einen 30:27-Vorsprung, den es bis zum Spielende auf 35:30 ausbaute.

„Es war sicher nicht unser bestes Spiel. Dennoch muss man auch solche Partien gewinnen“, lautete das Fazit von Katsigiannis. Thomas Rycharski, Coach des HC TuRa Bergkamen, zeigte sich als fairer Verlierer: „Glückwunsch nach Oberaden. Der Sieg ist verdient, auch wenn wir am Unentschieden geschnuppert haben.“ Erfreulich für den SuS Oberaden: Dank des Sieges kletterte das Team auf Rang zwei und steht jetzt dicht hinter Spitzenreiter LIT Triebe Germania. 

Team und Tore SuS: Klepping/Makus – Lauber 12, Hajduk 3, Noe, Herold 1, Fehring 8/2, Katsigiannis 4, P. Stennei 2, Roth 4, Braach, B. Stennei 1, Holtmann, Rossfeldt.

Landesliga VfL Brambauer - Westf. Herne 29:36 (13:16)

Der VfL unterlag am Samstagabend Westfalia Herne verdient mit 29:36 (13:16). Wie gewohnt dauerte es etwas, bis der ersatzgeschwächte VfL Brambauer ins Spiel fand. Herne legte zum 4:1 (5.) vor, kassierte dann aber schnell den Ausgleich (5:5). An sich bot sich den Zuschauern in der Brambauer Diesterweghalle nun ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich der VfL immer wieder selbst in Rückstand brachte.

Der Aufsteiger agierte offensiv zu hektisch, leistete sich dazu eine hohe Anzahl an technischen Fehlern. Der starke Tobias Eder verhinderte im ersten Durchgang einen höheren Rückstand als das 13:16 zur Pause. Ähnlich lief es in Halbzeit zwei. Nun sprang Kreisläufer Rafael Pape in die Bresche und hielt seine Farben mit seinen Toren im Spiel. Brambauer lag ständig mit drei oder vier Toren hinten und zeigte einige gute Phasen, schaffte aber nie den letzten Schritt zum Ausgleich.

Eine durchwachsene Torhüterleistung und gegen Ende ein starker Auftritt von Westfalia-Keeper Daniel Ollesch gaben dem VfL den Rest. In der Schlussphase deckte der Gastgeber offensiv und kassierte noch einige einfache Gegentore, die das Ergebnis in die Höhe trieben. Zu allem Überfluss ließ Brambauer auch noch drei Siebenmeter liegen.

Team und Tore VfL: Welski, Greinert - Richter, Strauch, Lüke 5, L. Langmann 1, Wolke, Eder 9, Gärtner, P. Langmann, Forsmann 5, Pape 6, K. Maurer 1/1, P. Maurer 2

Bezirksliga SuS Oberaden II - TV Werne 28:18 (15:11)

Einen 28:18 (15:11)-Sieg haben am Samstag die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II gegen den bis dato ebenfalls noch ungeschlagenen TV Werne eingefahren. Dabei zeigte der SuS II aber zu Beginn vor allem auf der linken Abwehrseite Schwächen. „Wir haben zu offensiv agiert, haben dadurch über den Kreis die Tore bekommen“, ärgerte sich Trainer Björn Grüter. Nach einigen Minuten lief es aber besser. Die Grüter-Sieben baute ihren Vorsprung immer weiter aus. Auch die zwischenzeitliche Manndeckung gegen Hendrik Schuchtmann brachte dem TV Werne nicht mehr viel. Damit bleibt Oberaden II ungeschlagen.

Team und Tore SuS: Wenzel – Stratmann 3, P. Schuchtmann 2, Rodefeld 4/1, Matthies, Wegelin, Mork 2, Titz 6, H. Schuchtmann 6, Gerwien, Flessenkämper, Wagner 2, Grosser 3, Merten

Lüner SV - Westfalia Kamen 30:21 (13:12)

Tabellarisch rückt der LSV nach oben, hat etwas mehr Luft auf die Abstiegsränge erhalten. Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste, die schnell auf 3:1 davonzogen. Dann kam der LSV aber wieder heran und glich durch einen insgesamt stark spielenden Philipp Hadac zum 3:3 aus. Die Rot-Weißen übernahmen dann die Führung und gaben diese auch nicht mehr her. Insgesamt lieferte der LSV eine starke Leistung ab, war hinten stets präsent und nutzte vorn im Angriff seine Möglichkeiten.

Team und Tore LSV: Hangebrock – Hadac 7, Gores 1, T. Schlösser, Seeger 4, Höfler 4, Gärtner 1, J. Schlösser, Stroscher 4/2, Olschewski, Schmidt 6/1, Neve 2, Miehle

Frauen-Verbandsliga Bor. Dortmund III - Brambauer 23:22 (14:11)

Dabei kam Brambauer gut ins Spiel, sicherte sich schnell die 2:0-Führung. Dann wurde die Partie ausgeglichener, ehe der VfL sich wieder beim 11:9 auf zwei Treffer absetzen konnte. Zum Ende der ersten Halbzeit verlor das Team von Trainer Andre Schwedler allmählich den Faden, ließ den BVB III besser ins Spiel kommen und musste zusehen, wie der Gastgeber sich zur Pause auf 14:11 absetzte.

Im zweiten Spielabschnitt gaben die VfL-Frauen nicht auf. Ihnen gelang es zum Ende sogar zu verkürzen. Die letzten Minuten verliefen dann spannend. Nombana Ravelonjaka und Amelie Neumann verkürzten zwei Minuten vor Spielende auf 22:23. Dann hatte Brambauer kurz vor Ende sogar noch den Ball. Schwedler nahm eine Auszet. Doch der Ball wollte danach nicht mehr im gegnerischen Gehäuse landen. So gingen die VfL-Frauen am Ende leer aus.

„Wir waren immer auf Augenhöhe, haben in den letzten Minuten vor der Pause aber den Faden verloren. So laufen wir im zweiten Durchgang den Toren hinterher. Wir hatten die Chance auf den Sieg. Aber diesmal waren die vielen Abpraller, die wir nicht bekommen haben, das Manko“, lautete das Fazit von Schwedler.

Team und Tore VfL: Sindermann – Karau 2, Holz, Ravelonjaka 9/4, Sahage, Plotek 1, Bauer 2, Pötter 2/1, Duve, Leismann, Neumann 1, Lasshof 4, Umbescheidt 1

Frauen-Landesliga TSG Harsewinkel - Lüner SV 26:20 (16:15)

Am Ende ging diese auch aufgrund der mangelnden Torausbeute in Ordnung. „Wir haben es nicht geschafft, unsere Dinger zu setzen. Wir hatten viele Pfostentreffer“, resümierte Trainer Marcel Mai. Seine Mannschaft stand zudem nicht so gut wie gewohnt in der Deckung. Der Grund für diese Niederlage lag vor allem in der zweiten Hälfte, in der der LSV gerade mal fünf Tore warf. „Das ist natürlich zu wenig. So gewinnt man kein Spiel“, sagte Mai. Einen möglichen Grund für diese Leistung sah Mai auch in der weiten Anfahrt: „Das war das erste Mal, dass wir weiter anreisen mussten. Die Mannschaft hat auch auf dem Spielfeld etwas träge gewirkt.“ Trotz der Niederlage zeichnete sich Torfrau Jasmin Klostermeier aus, die etliche freie Würfe parierte.

Team und Tore LSV: J. Klostermeier - Schroeder 1, Lieneke 2, Blümel, Hülsewede 3, Koeppen, T. Schmidt 3/3, Püschel 1, C. Schmidt 1, J. Krause 1, A. Schmidt 3, Rempe 2, Dressler 2, L. Krause 1

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